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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1441.

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1441, März 21. Juni 30.

308. Händel zwischen Grafen Heinrich VI. von Fürstenberg und dem Bunde von Reichsstädtenin Schwaben. Die Stadt Strassburg, deren Bürger der Graf ist, vermittelt den Frieden.

1441, März 21. Hannß Heinrich Hüffel der Meister und der Rath zu Straßburg schreiben den ehr-samen weisen ihren besonderen lieben und guten Freunden, dem Burgermeister und dem Rath..........°):

Graf Heinrich von Fürstemberg, ihr Burger, habe ihnen durch seine ehrbare Botschaft fürgebracht,wie dazime fürkommen sy, daz ir ettewas vnwillens gegen ime habent vnd in vnd die sinen villiht meinent zübe-schedigen; habent wir gefraget, wa durch oder von was sache wegen das sy, hat er vns wol erzalen lassen,wie das er zu einer zit by den drigen siner knehte den von Schawemburg vnd Stouffemberg vngeuerlich ge-luhen (sie) habe vnd habe nit gewisset, wahin die brachen woltent, vnd als er sollichen vnwillen ver-standen habe, so habe er üch darumb geschriben vnd gebetten sollichs gegen ime züuerkiesen, dann er nitgewisset habe, daz der ritt üch oder uwer vereynung oder jemand der uwern ane gieng, hat vns damit fürlassen sagen, daz er uwere dienere vnd die uwern, wann des begert habent, inn sinen slossen gegünethabe iren pfenning zu zeren vnd vnd inzüriten vnhersüchet (sie) , vnd uwere vigende ouch ettliche lasseniren pfenning zeren, doch habe er in allewegen bedinglich gesaget, das versprechen müstent zwene tagevor vnd zwene tage nach nyemand keinen schaden züzefügen vnd obe in jemand vff der Strassen begegenete,der daz houbt inn sin lant keren wolte, dem sunderlich keinen schaden zütün". Sie bitten also solches güt-lich gegen ihren Burger, den Grafen Heinrich von Fürstemberg zu verkiesen und ihnen zu liebe von solchemUnwillen abzustehenvnd darinne ouch anezesehen, daz er ein junger herre ist";-----dann die wile er ver-standen hatt, das ir uwere vigende halb sollichen vnwillen habent, so hatt er verbotten vnd bestellet uwervigende inn allen sinen slössen weder inn oder ze lassen"; ...wer aber ye uwers willen zu diser zit nitin vsser vnwillen oder sorgen zu lassen, des wir vns zu uwer liebe nit versehent, so wellent doch die sacheein zit in gutem lassen aneston vnd dazwüschent zu eim gütlichen tag an gelegen ende lassen kommen, darzüwir dann vnsere erbern ratesfrande gerne schicken vnd den empfehlen wellent iren fliß vnd ernst darin zukern, wie die Sachen abgetragen werden können." Datum feria sexta ante dominicam Letare anno etc. 41.

Item der statt Vlme vnd andern stetten ir vereynung ist inn sollicher masse ouch geschriben; itemder statt Rotwil ouch also.

Gleichzeitige Pap. Copie (beschädigt). Stadtarchiv Straßburg.

a) Hier und an mehreren folgenden Stellen sind Stücke des Blattes zerstört.

1441, April 8. Ulm.Gemain richsstette der veraynung in Swaben erbern rauezbotten, als wir zuVlme by ainander gewesen syen", schreiben an Meister und Rath der Stadt Sträßburg: ihre lieben Freundeund Bundsgenossen, die von Vlme, haben ihnen einen Brief mitgetheilt, den ir in vnd vns von vnsers herrengrauf Hainrichs von Fürstemberg des jungern wegen geschriben hand"; darauf lassen sie sie wissen,das ett-lich mütwiller, vnser beschädiger, die vns vnd die vnsern mütwilligklich wider got vnd rechte beschadigentvnd schaden zu ziehent, vff ain zite mitsampt ettlichen des egenanten vnsers herren von Fürstemberg dienernoder knechten vor Horwe vnd daselbs vrnb ettlich die vnsern gefangen, ains tails vom leben zürn tode gebrachtvnd ettlichen den vnsern das ir genomen vnd hinwege gefuret in den dingen, das wir des von dem obge-nanten vnserm herren von Fürstemberg vnbesorgt vnd vnbewart gewesen syen; vnd wann er nu iuwer burgerist, als wir in iuwer schriffte vermeinen, so bitten wir iuwer wißhaite mit ernstlichem vlisse, ir wollent vmbvnsern willen den obgenanten vnsern herren von Fürstemberg vnderwysen, in vermügen vnd mit im schaffen,

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