1439.
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1439, März 10.
284. Heinrich Graf zu Fürstemberg der jung, Landgraf in Bare und Herr im Kintzigen-
tall, schreibt den ehrsamen, fürsichtigen und weisen, Meister und Rath zu Strößburg,seinen lieben und guten Freunden: „als ir mir zu lest geschriben hand von des fremdenvolcks wegen, geheissen Armyacken '), die vinb üch denn gelegen sind, mich zerüsten,mit den minen zu üch zekommen vnd ein anzäl guter lüt mit mir zu. bringen, alsdenn üwer brieff mit me worten innhält, wollend wyssen, das ich mich also uff gerüstvnd geordenat hab mit den minen, so ich denn best möcht, vnd häb ouch willen, ze-konrmen zu üch vnd üch beholfen zesin, inen wyderständ zetünd, noch dem ir mirgeschriben hand. Nun kompt mich für, wie das frömde völcke für uff vnd von xichgezogen sige vnd ouch etlich herren den irn widerbotten habend, in dem so weyßich mit eygentlich, wie ich mich halten söl oder ob ich also zu üch komen solle oderuüt, dor umb so bit ich üch, das ir mich uerschriben wyssen lossend ein gantz eigen-schafft , wie ich mich dor inn halten solle, das ich mich wysß dornöch zerichten.So häb ich ouch sachen zeschaffen, etlich lüt im Brißgow an treffen sind, als üch vil-licht wöl zu. wyssend ist, vnd das ich mim (sie) selbs vnd der min wöl in minemland bedarf; dor vmb möchtend ir min enbern, daz ir mich do heim liessend, wermir zemöl lieb vnd dienst; wie aber dem allem, wollend ir ye an sy vnd vnderstöninen widerstand ze tünd, so wil ich das vnd anders an en ort setzen vnd zu üchkommen, so wöl herzüget, als ich denn mög, wenn was ich wüste, üch lieb vnd dienstwere, wölt ich alzit willig sin zetünde. Vwer uerschriben antwürt lossend mich bydisem hotten wyssen."
Datum feria tercia post Oculi anno domini etc. 39.
Spuren des aufgedrückten Siegels.Pap. Or. Stadtarchiv Strassburg.
1) Armagnaken.
1439, Mai 2.
285. Graf Heinrich zu Fürstenberg, Landgraf in Bare, Herr im Kintzigentäl ver-
gleicht den festen Walther von Ramstein, dessen Söhne Michel und Thieboldt, undCunman Schinttenbüben, Schaffner in der „pflägde" Ortemberg mit dem festen Hein-rich Reckenbach und dessen Hausfrau Susen von Ramstein also: die erstem sollendie Lehenbriefe, welche sie über die an genannten Reckenbach und dessen Hausfrauvon deren Vater sei. Hans von Ramm stein als eigen vererbten Höfe zu Nulle, die
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