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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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163
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1433.

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1433, Juni 23.

Wyl.

224. Bertschi Hueber von Wil, Bürger zu Zürich, quittirt dem hochwürdigen seinem

gnädigen Herrn, Abt Eglolf des Gotteshauses zu St. Gallen über 103 # guter undgenehmer Pfennige Costentzer "Währung, um welche derselbe den Zehnten zu Zuotz-wile, genannt der x ) von Fürstenberg Zehnten, wie er den von den von Hewen er-kauft hatte, gelöst hat 2 ).

Geben ze Wil an st. Johans abend des töffers ze Sunnwendi 1433.

Das Siegel des frommen festen Ruodolfen von Stainach, Schultheißen zu Wil.Nach einer vom Perg. Or. im Stiftsarchive St. Gallen mitgetheilten beglaubigten Abschrift von Stifts-archivar Dr. v. Gonzenbach.

1) Nämlich der Frau Adelhait von Fürstenberg, geb. von Griessenberg, von welcher der Zehnten anihre Tochter, Frau dementia von Hewen übergegangen sein wird.

2) Wegelins Chronologisches Urkundendirectorium, handschriftlich im Cantonsarchiv des Thurgaus zuFrauenfeld, erwähnt in Bd. II, Nr. 21 b ohne Angabe der Quelle auch einer Urkunde von 1414, Aug. 8., worinFreiherr Wolfram von Hewen als Vogt und Pfleger der noch minderjährigen Kinder seines Bruders sei., desEitters Peter von Hewen, nämlich Heinrich, Hans, Peter und Anna von Hewen, an Bertschi Huber zu Wylden Zehnten zu Zuzwil, genannt Fürstenberg Zehnten, um 110 1t Pfennige verkauft. Actum Wyl. Im Stifts-archive St. Gallen findet sich diese Urkunde nach gütiger Mittheilung des Hrn. Dr. v. Gonzenbach nicht.

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1433, Juli 21.

225. Obiit fraw Beatrix von Werdenberg, geborn von Furstenberg, hat geben zu

ainer jarczit ain zehendlin zu Pforren, haist Martis zehendlin vnd 2 malter ab demhoff, denHenslin von Achdorf buwet; mit 6 priestern vnd 1 vigil; anno domini 1433.

Neidinger Anniversarienbuch *) von 1494 im f. f. A. unterm 27. Juli.

1) Nach Gabelkhovers Collectaneen, I, fol. 369 (Stuttgart) erwähnt der Frau Beatrix von Fürsten-berg, Gemahlin des Grafen Rudolf von Werdenberg, auch das Seelbuch zu Trochtelfingen.

1433, Sept. 14.

226. Graf Egen zu Furstenberg und Landgraf in Bar etc., der um die 62 „stuk"

jährlichen Zins, die vor Zeiten der wohlgeborne Graf Hainrich, Graf zu Furstenberg etc.,sein lieber Herr und Vater sei., ab dem Dorfe Ryselfingen Hainrich Kachen sei. vonSchaufhusen und Walthers, seines Bruders sei., Kindern um 600 fl. verkauft hat,

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