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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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Geben uff samstag vor dem sontage Esto michi 1433 ') 2 ).

Das Siegel des Ausstellers (roth, rund, durch einen Bischofstab gespalten; im Dreipass gevierteterSchild, in 1 und 4 ein Schrägbalken, in 2 und 3 je 2 Querbalken; £. nnlljclini. be. btcfl ■.• epf. nrgentinen.)

Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1441, Dez. 25. (uff den hl. Winachttag, Zabern) belehnt Bischof Ruprecht (Siegel roth in unge-färbter Schüsse], rund, beschädigt; im Vierpass gevierteter Schild, von Perlenschnur umgeben, in 1 und 4 einSchrägbalken auf damaszirtem Grunde, in 2 aufgerichteter Löwe, in 3 die baierischen Wecken; Herzschild mit1 Schrägbalken;..... ro. .. bei. gnü episcopi. nrgent. alfncie .......) den Grafen Heinrieb; 1479, Sept. 28. (zins-tag vor Michael, Strasburg) Bischof Albrecht (Siegel roth in gelber Schüssel, rund, beschädigt; im VierpassBischofstab, davor gevierteter Schild, in 1 und 4 ein Schrägbalken, in 2 aufgerichteter Löwe, in 3 die baie-rischen Wecken; S. nlb. ü bei. gra. epiacop .......... Innt .....) den Grafen Heinrich; 1491, Okt. 10. (montag

nach Dionisy) Bischof Albrecht (Siegel wie oben) den Grafen Wolfgang; 1507, März 19. (freitag nach Laetare,Strasburg) Bischof Wilhelm (Siegel roth in gelber Schüssel, rund; hinter einem zwölffach geschachten Schildesteht in rundem Siegelfeld die hl. Jungfrau, Kniestück, mit Heiligenschein und ganz von Strahlen umgeben,das Christkind mit Heiligenschein auf dem Arme; S. niilljelm. b. grn. elcct. argenlin.) den Grafen Wolfgang vonFürstenberg mit den genannten Lehen. Perg. Or. Donaueschingen.

2) Die entsprechenden Lehensreverse v. 1433, Febr. 21., 1441, Dez. 25. u. 1479, Sept. 28. (Perg.Originale, je mit dem Siegel des Ausstellers) liegen in Carlsruhe (Lehensarchiv, Fürstenberg).

1433, Juni 23.

223. Schwester Anna Egenßhainerin, eine Conventschwester des Gotteshauses Vff

Hof bei Nidingen, stiftet mit Zustimmung der ehrwürdigen in Gott, Schwester Nesenvon Almßhofen, derzeit Priorin, und des Conventes ihres Klosters, und mit Gunst undErlaubniss des wohlgebornen ihres gnädigen Herrn, Grafen Egen zu Fürstenberg,Landgrafen in Bare, zu ihrem und ihrer Eltern Seelenheil eine ewige Messe undPfründe in dem genannten Gotteshause und gibt dazu 1. 25 Gulden rhein. von Gold,die ihr jährlich von der Stadt Fryburg in Bryßgaw laut eines Hauptbriefes eingehen;2. 7 Gulden voruß vnd vorab von den 15 Gulden, die ihr jährlich von dem festenJunker Engelhart von Blomnegg, ebenfalls laut Hauptbriefs, eingehen; 3. 2 MalterVesen, 1 Malter Haber, 1 h Viertel Eier und 4 Hühner jährlichen Zins von einemHofe zu Sunthusen in der Bare; die davon bestellte Pfründe eines Caplans soll vonihr und nach ihrem Tode von der Priorin und dem Convent ihres Klosters verliehenwerden. Priorin und Convent beurkunden, dass sie der Schwester Anna Egenß-hainerin eine Hofstatt Vff Hof zu einer Behausung zu der Pfründe gegeben haben.Geben vff st. Johans abent ze Süngichten 1433.

Die Siegel des Grafen Egen von Fürstenberg und des Conventes zu Nidingen (beide wie oben).

Perg. Or. Donaueschincren.