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1424, Okt. 25.
Ulm.
166. Die Grafen Heinrich und JEgen von Fürstenberg und der Edle Brun von Lupfen ver-einbaren sich auf einem. Tage zu Ulm zu erscheinen und ihre Zwistigkeiten beizulegen.
Als von sölicher stösse, zwayung vnd spenne wegen, so denne sind zwischenden wolgebornen edeln, strengen, vesten vnd erbern, den hoptlüten vnd gemainer rit-terschaft II mit sant Jörgen schilte der veraynnung in dem Höwgöw ains vnd demedeln junkher Brunen von Luppfen des andern tails etc., darumb baid vorgenant tailevormals nach [| zwayer anlaßbriefe vßwysung, der ainer zeRotwile vff sampstag nachVnser lieben fröwen tage Natiuitatis nächstuergangen') vnd der ander ze Vlme vffgutemtag vor sant Michels des hailigen erczengels tage öuch nächsteverrucket a ) ge-geben sind, veranlasset sind des rechten von baiden tailen vnd den iren gen ainanderrecht vmb recht ze kommen vnd ze belyben vff den ersamen, fürsichtigen vnd wysenden richtern der statt ze Vlme, als si denne zu sölichen tagen vngeuarlichen an-haimsch sind, vnd als ouch baid vorgenannt taile darumb gen Vlme für die richterbetagt vnd komen sind vff gutemtag vor Allerhailigen tage datum ditz l)riefs vndda in rechte gen ainander gestanden sind vmb den zusprach, den der vorgenantjunkher Brun von Lupfen den wolgebornen herren gräuf Hainrichen vnd gräuf Egenvon Fürstemberg, landgraufen in Bare etc. von Lupfen des schloss vnd anderer wü-stung wegen, als daz gewannen vnd gebrochen ist, zugezogen vnd getan hat, die selbsache ouch mit rede vnd Widerrede in rechte beschlossen ist vnd also in vßspruchhinder den richtern ze Vlme hanget etc., das also by sölichem, als die handlung vndsache in rechte beschlossen ist vnd stät, deshalb belybet vnd bestät vnuerruket. Alsoist die sache dem vorgenauten rechten vnd ouch yetweders tails rechten suß vnschad-lich vnd vnuergriffenlich zwischen baidertails also bestellet vnd verlassen, daz baidvorgenannt taile vnd die iren, die ir yetwederm taile zügehörent vnd ze versprechenstand, mit vollem redlichem gewalte von allen den vnder in, die die sache berüret zeminne vnd ze rechte zu ainem andern tage wider kommen vnd schiken sullen genVlme vff den sunnnentag nach dem hailigen Obrosten tage der Wyhennachten zenächsteze nacht ze Vlme ze sin vnd enmornens zu den sachen ze gryffen vngeuärlich, desersten ze versuchen, ob die sachen in der gütlichait mit baider taile willen vnd wissenzertragen vnd hingeleit werden mügen. Ob aber das in der gütlichait nicht gesinmochte, so sol dieselb gütlichait yetwederm taile an allen sinen rechten vnschadlichhaissen vnd sin vnd sullen denne furo baid taile vff den vorgenanten tage vff dierichter ze Vlme, als si denne vff den tage vngeuärlich anhaimsch sind, ainander ge-
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