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1424.
recht werden vnd rechte widerfaren vnd gän lassen vmb alle zuspräche vnd Sachengelicher wyse vnd in allem dem rechten, als si denne ainander vff hivt recht soltenwiderfaren lassen haben vnd nach der vorgeschriben anlassbriefe vsswysung geträwe-lich vngeuarlich. Vnd also geloben vnd versprechen wir vorgenanten baid taile, dasvnser yetwederer taile allem dem, das von im an disem brief verschriben stät vndvorbegriffen ist, vnd yeglichem stuke besunder nachkommen vnd dem volkomenlichgnug tun sol mit im selb vnd allen vnd yeglichen den sinen getrüwelich vnd in demallem vnd yeglichem arglist vnd geuerde gentzlichen vßgeschloßen. Vnd des alles zewärem vnd offnem vrkünde vnd stätter sicherhait so ist yetwederm taile dirre tädingß-briefe ainer gegeben, versigelt mit vnser, gräuf Hainrichs von Fürstemberg vnd Hain-richs von ßandegge, ritter, hoptmanns der ritterschaft der egenanten veraynung imHogöw, von der hoptlüte vnd ritterschaft der selben veraynung in dem Högöwe vndder iren wegen vnd mins egenanten Brunen von Lupfen vnd öuch des strengen hernFridrichs von Westerstetten von Drakenstain, ritters, von miner pette wegen im selbvnschädlich von min desselben Brunen von Lupfen vnd der minen wegen angehenkteninsigeln. Vnd also bekenne ich Fridrichs (sie) von Westerstetten, ritter vorgeiianter,das ich min aigen ynsigel von des yetzgenannten Brunen von Lupfen bette wegenmir selb vnschädlich wissentlich gehenket hän an disen briefe,
der ze Vlme geben ist vff gutemtag vor Allerhailigen tage des jars, do manzalt nach Cristi vnsers herren gepürte vierzecheuhundert vnd darnach in dem viervnd zwaintzigisten jaren.
Die Siegel sind abgefallen.Perg. ür. Donaueschingen.
1) 1424, Sept. 9. tädigen Bürgermeister und Rath der Stadt Rotwil zwischen den Grafen Hainriehund Egen zu Fürstemberg, Gebrüdern, Grafen Hannsen von Tangen, Grafen zu Nellemburg und Hainrichenvon Randegg, Ritter, der Zeit Hauptmann der Einung der Ritterschaft im Hegöw einer- und Brun von Lupfenanderseits also: 1) Brun von Lupfen mag einen nach dem andern „in der geselschaft" vor den Tädigem zuRecht vor Bürgermeister und Rath zu Vlm vornehmen. Der betreffende und seine Hintersassen sollen Brunund seinen Hintersassen um alle Forderung und Ansprache, „als er denn vormauls versigelt übergeben haut",des ersten „vf den egenanten von Vlme tun, was si im von eren vnd rechts wegen in dem rechten ze tundschuldig werden"; ebenso sollen auch Brun und seine Hintersassen gegen dieselben thun bis zu gänzlicherEntscheidung der gegenseitigen Zuspräche. 2. Will Brun aber einen oder mehrere nicht also „fümemen nochzusprechen", so soll er dennoch denselben, „ob si wollend gerecht werden", in vorgenanter Weise zu Recht stehen,und was dann in jedem Falle zu Recht erkannt wird, das sollen alle Theile bei guten Treuen an Eidesstattgegen einander halten. 3. „Was also ain tail dem andern in dem rechten anbehebt, der selb tail, dem anbe-habt ist, sol denn von der selben statt nit komen, dahin denn sölich tag gesetzt sind, biß das er im darumbain benügen tut." Meint ein Theil darin beschwert zu sein, so soll die endgiltige Entscheidung darüber beiden von Vlm stehen. 4. Welcher Theil „zu sölichen rechten, als denn durch die egenannten von Vlm gesetzt
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