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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1424.

Geben an st. Peters und st. Paulus der hl. zwölfbotten abend 1424.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1424, Sept. 6.

164. Hainrich Graf zu Fürstenberg und Landgraf in Bare leiht anstatt Grafen Hain-

richs von Pürstenberg des jungen, seines lieben Bruders, Grafen Cunratt von Fürsten-berg sei. Sohnes, zu rechtem Mannlehen seinem und des obgenannten seines liebenBruders sei. Sohnes lieben und getreuen Diener Aulbern von Gyppchen und dessenrechten Lehenserben drei näher beschriebene Güter „ze Osterbach dem tale gelegen".Er gönnt auch den ehrsamen, geistlichen Frenen von Gypchen, Aulbers von GypchenSchwester, Klosterfrau zu Kilchberg, und Annen, seiner ehelichen Tochter, Kloster-frau zu Wyttychen, von diesen Gütern jährlich ihr Lebtag lang soviel zu nehmen,als ihnen Aulber von Gypchen gibt, doch so, dass derselbe und seine Lehenserben den-noch Mannen und Lehensträger seien.

Geben vff myttwochen nehst vor Vnser lieben frowen tag ze latin Natiuitatis1424.

Gleichzeitige Pap. Cop. Stuttgart. B.

1424, Sept. 29.

165. Hans Brandegger, Hansen Brandeggers sei. Sohn, verkauft seinen Theil an dem

Kornzehnten zu Tünoweschingen, der der von Blümberg gewesen ist, um 32 GuldenRhein, an den frommen und festen Rudolfen von der alten Blümberg, gesessen zuTünoweschingen.

Geben vf sant Michels tag dez hailigen ertzengels 1424.

Die Siegel des wolgebornen Herrn Grafen Egen von Piirstemberg (wie oben an Nr. 102 v. 1414,Dez. 13.) und des festen frommen Hansen von Schöwemburg, genant Hefinger, Vogtes zu Husen (halb r. ge-lehnter Schild mit Schrägen und Fehsaum, auf dem Helm ein Ball oder eine Kugel, auf dieser 2 Jagdhörnerund in deren Mitte ein Schrägen *); die von Schild und Kleinod unterbrochene Umschrift abgeschliffen), welcheder Verkäufer „gebrestenhalb sins insigels" zu siegeln erbeten hat.

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Hierin abweichend von dem an Nr. 49 hangenden; vergl. dort die Anm.