1423—1424.
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dessen Bürgen, zur Leistung gemahnt; deßhalb getraue er, dass der Brief nicht ver-legen sei und Graf Hainrich zu seiner obigen Forderung verbunden werde. GrafHainrich beharrt auf seiner Aussage. Auf beider Theile Bitte wird nach des Hof-richters Frage mit „gemainer, gesamnoter vrtail" erkannt, Graf Hainrich möge einengelehrten Eid zu Gott und den Heiligen schwören, dass er von Jeorgen von Stalhofenwegen nicht wäre gemahnt worden, dann solle er der Klage „von der angülti wegen"ledig sein. Graf Hainrich schwört auch diesen Eid.
Geben an dem nechsten zinstag nach st. Michahels tag 1423.
Das Siegel des Hofgerichts fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.
1423, Nov. 16.
161. Hans von Schöwenburg, genannt Hefinger, Vogt ze Husen im Kinczgental,
quittirt Aubreht von Nüwenegg, Vogt ze Herrenberg über 225 fl., die er ihm anstattseines gnädigen, lieben jungen Herrn von Fürstenberg von des cdeln Junkers BrunWernhers von Hornberg und seiner gnädigen Herrschaft von Wirtenberg wegen be-zahlt hat.
Geben vff st. Othmarstag anno etc. 23.
Das aufgedrückte Siegel des Ausstellers.Pap. Orig. Stuttgart. B.
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1424.
162. Vertrag unterschiedlicher Gegenstände halber aufgerichtet von Johannes Grafen zu Neuen-
bürg, Landgrafen im Hegäw und Mattach, damals Hauptmann, Hugo Graf von Werdenberg, HeinrichGrafen zu Fürstenberg, Leonhard von Jungingen und mehreren anderen Rittern und adeligen Ständen.
Im Staatsarchive Stuttgart als fehlend bezeichnet. Mittheilung des Hrn. Hofraths Dr. Staudenmayer.
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1424, Juni 28.
163. Hainrich von Sunthußen verkauft Allinen Stettbachs, Hensli Vogellins eheliche
Gemahlin von Pforren, und ihre jetzigen und künftigen Kinder dem edeln, wohlge-
bornen, seinem gnädigen Herrn, Grafen Egenen von Fürstenberg, Landgrafen in Bär,
um einen „zytaligen stier" und um 2 & Heller.
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