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150. Hans Egen von Owelfingen , jetzt Vogt zu Blümenueld, beurkundet, dass er
Namens des Grafen Hainrich, Herrn zu Furstemberg, Landgrafen in Bare, heuteein Mannengericht gehalten habe, worin derselbe Graf und sein Bruder Graf Egen vonFurstemberg durch ihren „redrnan" gegen den edlen Herrn Cunrat und Juncher Brunvon Lupfen, Gebrüder, (die ebenfalls ihren Redemann hatten) geklagt haben, dass dieletzteren die Grafen hinsichtlich eines Zehntens zu Effingen schädigten, der einst vonFürstenberg den Klausnerinen zu Talhan zu Lehen gegeben worden und nun durchAbgang der Klause heimgefallen sei. Die von Lupfen beanspruchten dagegen denZehnten, weil sie Kastenvögte der vorgenannten Klause seien*). Darauf habe dieMehrheit der Lehensmannen erkannt, dass die Grafen den Zehnten ungestört besitzensollen, bis etwa die Klause zu Talhan wieder in Aufnahme käme, wo dann zwischenden Grafen und den Klausnerinen über das Lehensverhältniss jedem Theil sein Rechtvorbehalten sein solle. Wegen der „ussstelligen" Zinse, die bis jetzt von dem Zehntengefallen und wegen deren die Grafen ebenfalls behauptet, dass die Herrn von Lupfensie eingenommen, verweisen die Mannen die Streitenden an die Gesellschaft in demHögöw 2 ), welche schon früher in anderen Streitigkeiten derselben Parteien entschieden;„won sü (die Lehensmannen) nit ze sprechen habind von der selben ingenomner nützvnd vssstelliger zinse wegen, won sü varend gut hiessind vnd syend".Geben vf den nehsten dunrstag vor st. Oswaldz tag 1421.
Das Siegel des Ausstellers (abgeschliffen).Perg. Or. Donaueschingen.
1) Die Parteien wurden durch ein Schiedsgericht auf diesen Eechtsweg verwiesen; s. oben Nr. 82v. 1413, April 15. (ersten Mengener Spruchbrief).
2) Die Gesellschaft zum St. Georgenschild.
1421, Dez. 1.
151. Schadlosbrief Grafen Hugs von Werdenberg und Herrn zu dem Heilgenberg
für Grafen Hans von Lupfen, seinen Bürgen x ) bei Gräfin Beatrix von Fürstenberg,Wittwe seines Bruders, Grafen Ruodolfs sei.
Geben montag nach st. Anderes tag 1421.
Lupfische Copialbücher, XV, 26. Stuttgart. Nach denselben auch erwähnt bei Glatz, Eegesten zurGeschichte des Grafen Hans I. von Lupfen; Zeitschrift für Geschichte des Breisgaues, III, 381, Nr. 238.
1) Die Summe ist nicht genannt.