Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
115
Einzelbild herunterladen
 

1422.

115

1422.

152. !422 empfängt von. graf Friedrich von Zollern, abt in Richenow, graf Heinrich von Fürsten-

berg der jünger vnd sein bruder, graf Egen, das dorf zu Rietberingen vnd graf Heinrich insondersdas dorf Riethain; »das dorf Rietthain aber haben wir gelihen graf Hainrichen insonders«.

Gabelkliovers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart.

1422, April 4.

153, Graf Egen von Fürstenberg, Landgraf in der Bar, Herr zu Wartenberg, gibt

zu seinem Seelenheile und zu Ehren Unserer Lieben Frau an die Oapelle zu Friden-weiler im Schwarzwald, einem Frauenkloster st. Benedieten Ordens, 5 Schillinge RappenFreiburger Münze ewigen jährlichen Zins von der Herbststeuer zu Röttenbach, dieseine Amtleute zu Löffingen jährlich 8 Tage vor oder nach st. Gallen Tag bezahlensollen.

Geben vff den Palmabent 1422.

Das Or. siegelte der Aussteller.Abschrift einer vom Perg. Or. entnommenen, notariell beglaubigten Copie v. 1763. Donaueschingen.

1422, Mai 1.

154. Cünrat Bernläpp von Zäringen erklärt, dass der edel, wohlgeborne Herr, Graf

Herman von Sultz, die „stöss, spenn vnd missehellung" zwischen den edeln wohlge-bornen Herrn, den Grafen Heinrich und Egen, Gebrüdern, Herrn zu Fürstenberg undLandgrafen in Bar einer- und ihm Bernlapp anderntheils gütlich beigelegt hat, dassdemzufolge „alle sachen, es sige von vigentschafft, von näm oder vssstelliger zinswegen, oder wie sich denn die sach verloffen hatt, gentzlich vnd gar ab sin sol vndouch ist", und dass die genannten Grafen und ihre Nachkommen ihm und seinenErben laut des von ihnen ausgestellten Hauptbriefs jährlich ihren Zins ohne Irrunggeben sollen.

Geben an dem Meytag 1422.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.

:

II

I •

l'j ■ I - -

I

15 :

■^«EzSsk-b