Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
98
Einzelbild herunterladen
 

HHHjJI

All.

'"' am 9 H0HI

R8«ffi§||

0r^|

»1»

98

1418.

fingen gehören und in seinen Zwingen und Bannen liegen, legen die von Fürstenberg einen papierenen Briefdes Conventes zu Fridenwyler vor, wonach das genannte Holz in den Hof dieses Klosters, worüber die GrafenVögte und Herren seien, gehört. Die Schiedsrichter erkennen gleichwohl, dass die Grafen nicht das Bechthaben dort Holz zu hauen. 4. Wegen der Eigenleute und Landsassen haben sich die Parteien selbst schon^eeinio-t. Geben zu Costentz an der nechsten mitwuchen nach Unser Frawen tag ze liechtmesse 1415.

Das Original siegelten die von Fridingen, Jungingen undByschach. Pap. Copie des 17. Jahrhunderts.Donaueschingen.

1418, März 6.

121. Priorin und Convent des Frauenklosters zu Nidingen Vff Hofe verkaufen der

ehrwürdigen geistlichen Frau Margretten von Bliimnegg, Klosterfrau in ihrem Kloster,einen jährlichen, ewigen Zins von 6 Malter Vesen Nidinger Maßes von zwei Hub-gütern zu Nidingen um 78 Pfund Heller, worüber sie quittiren; diese 6 Malter ver-macht die Käuferin dem Kloster für die Jahrzeiten ihrer Mutter sei., Suphy, geborenenvon Krenkingen, ihres Vaters sei., Herrn Rudolfs von Blumnegg, ihresanis", HerrnHainrichs von Blumnegg, ihrer Base, Katherinen von Blümneg, die auch Klosterfraudaselbst gewesen, Rudolfs von Wolffurt und Magtalena, seiner Tochter, die auch Con-ventschwester daselbst gewesen.Were och, daz diß clöster abgieng von armüt odervon ander sach wegen, wie sich daz vügty, daz man die süben zit hie nit sunge oderlese oder daz es mit weltlicher priesterschaft besetzt wurde, daz got alles lang wende",so sollen die 6 Malter an den Predigerconvent zu Rötwil fallen. Der Kauf ist ge-schehen mit Zustimmung der gnädigen Herren des Klosters, der Grafen Hainrich undEges von Furstenberg, und anderer ihrer Amtleute.Geben 1418 ze Mittervasten.

Die Siegel der Priorin (rund, wie oben), des Conventes (spitzoval, wie oben) der Grafen Hainrich undEgen, Gebrüder von Fürstenberg, alsrechter Kastvögte" des Klosters (wie oben).

Perg. Or. Donaueschingen.

1418, April 3.

122. Hanman von Offtringen, derzeit sesshaft zu Stülingen, gibt seinem Herrn,

Grafen Egen von Fürstenberg seine Leibeigene Verena, Tochter des Clewi Kellers vonSlaithain und Hausfrau des Riidi Baysen von Hainingen gegen des Grafen LeibeigeneMietlin von Äbrafingen. Die Kinder, welche die beiden haben oder bekommen werden,sind im Tausch eingeschlossen.