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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1418.

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Geben an dem snnnentag ze vsgenter Osterwochen 1418.

Das Siegel des Ausstellers (im Schilde ohne Helm 2, 1 Halbmonde ? undeutlich).

Perg. Or. Donaueschingen.

1418, April 10.

123. Auf Grund der zwischen Herzog Ludwig, Pfalzgrafen bei Eine etc. und Meister

und ßath der Stadt Straßburg bestehenden Einung vergleichen die ehrbaren Botender Stadt Straßburg, Herr Johans Zorn von Eckenrich, Herr Wilhelm Clobelauch,Herr Johans Mauß, Ritter, und "Vlrich Bocke auf einem gütlichen Tage zu Straßburgden Grafen Bernhart zu Eberstein, Landvogt in Elsaß, und Herrn Heinrich von Geroloz-ecke, Herrn zu Lore, einerseits und den Grafen Cunrat von Fürstenberg und BruuWernher von Hornberg anderseits wegen der Streitigkeiten über die Heydeburg. Diebeiden letzteren hatten den erstgenannten und den anderen Gemeinern des SchlossesHeydeburg, nämlich der Witwe Grafen Cunrats von Tuwingen, der Witwe Herrn Eppenvon Hattstatt, und Caspar von Klingenberg das Schloss Heydeburg abgenommen, ihnendie ihrigen gefangen und ihnen, den ihren und ihren Armenleuten das ihrige genommen.Graf Cunrat von Fürstenberg soll nun den Gemeinern der Heydeburg dieses Schlosszurückgeben, ihren Amtleuten, den ihrigen und ihren Armenleuten das Geraubte wiederausliefern oder dafür Ersatz leisten nach Maßgabe der eidlichen Angabe der Beschä-digten , die dabei nicht gedrängt werden und deren Ansprüche auch der Herrschaftgenügen sollen. Sobald dieß geschehen, sollen auf Grund der genannten Einung derGraf von Eberstein und seine Mitgemeiner der Gegenpartei vor dem Pfalzgrafen, dieseaber den ersteren vor der Stadt Straßburggerecht werden". Graf Cunrat von Fürsten-berg soll bis zur Entscheidung darüber, was er für das von ihm auf der Heydeburgabgebrochene Hans den Gemeinern ersetzen muss, denselben 200 Guldensicher machen."Alle Spenne und Zwistigkeiten zwischen den Streitenden sollen ab sein. Beide Par-teien geloben diesen Spruch zu halten ').

Ceben vf den suntag, als man singet in der hl. kirchen Misericordia domini 1418.

Die Siegel (särnmtlich grün) des Grafen Bemhart zu Eberstein (ein stehender Bär, Kopfbedeckung?abgeschliffen, hält in der 1. eine Fahne, in der r. einen kleinen Schild, worin eine Rose; Sigillu . bernljarM . co-intttg. br. cbrr|Uin.), Heinrichs von Gerolczecke, Herrn zu Lore (abgeschliffen), Grafen Cunrats von Fürstenberg(wie oben an Nr. 18 von 1405, Mai 15.) und Brun Wemhers von Hornberg (Schild und Helm abgeschliffen;

Kleinod ein liegendes Jagdhorn mit Schnur;........... (jornbtrg.).

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Aus den Jahren 1416 und 1417 liegt im f. f. A. eine auf den Streit über Heydeburg bezügliche

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