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66 1413.
Geben (in duplo) zu Mengen vff den hl. Palmäbend 1113 4 ).
Die Siegel des Ausstellers (wie oben, gebrochen), Hainrichs von Randegg (kleines Bruchstück) undLienharts von Jungingen (gänzlich abgeschliifen).
Perg. Or. Donaueschingen.
1) Siehe die vorhergehende Urkunde.
2) Scheint nicht erhalten.
3) Hier = als Bürgen gestellt; s. Müller und Zarncke, nahd. Wörterbuch, II, 2, 355 unter: versetze.
4) Gleichzeitige Aufzeichnungen von verschiedenen Händen in einem Pap. Foliobande (Lupfen'scheCopialbücher, Nr. 2: Zuspruch Bruns von Lupfen wider seine Feinde, als ihm Lupfen gebrochen ward) inKarlsruhe, betreffen die Klagen Und Ansprüche Bruns von Lupfen und seines Bruders Konrad gegen Bischofund Capitel von Constanz, die Gesellschaft zum st. Georgenschild, die Herrschaft zu "Wirteinberg, den Pfalz-grafen vom Rhein, Herzog Ulrich von Teck, die Grafen Heinrich und Egen von Fürstenberg, Rudolf von Sulz,Eberhard von Neuenbürg, Fritz von Zok, genannt Oettinger und zahlreiche andere nähere und entferntereNachbarn. Sie füllen einen Band von 226 Blättern in Folio und umfassen die Jahre 1411 bis 1435. Hievonwerden hier nur jene Aufzeichnungen, welche Fürstenberg berühren, und auch diese wegen ihrer Massenhaftig-keit nur im Auszuge mitgetheilt.
Fehde Bruns und Konrads von Lupfen mit den Grafen von Fürstenberg. Zvspruch dez von Lupfen.(foi. io). „Item an dissen stuken hat gräff Hainrich von Fürstenberg den fryden vberfarn vnd gebrochen vnd
die sinnen......Graf Hainrich fieng den Hutelman vnd schacz in vnd verbrant in vnd nam im daz sin, by
300 guldin wert; der ist min a ) aigen.
Item graff Hainrich waz ain helfer Angnessen von Lupfen, geborn von Tüwingen, gen Hansen vonSunthusen vnd waz Brun von Lupfen vnd ander herren, ritter vnd kneht och ain helfer frow Angnessen vor-genant gen Hansen von Sunthusen; daz kom nu ze friden vnd gieng der frid an vf sant Gallen tag im ailftenjär vnd solt weren bis vf sant Martis tag dar nach nahst; die frid brief wrden och geantwirt vf sant Gallentag vnd machenten die von Rötwil den friden. Do zoh gräff Hainrich vf Brun von Lupfen gen Talhain vndverbrant in vnd nam, waz da waz, vf den nähsten fritag vor sant Symon vnd Judas tag on ze red gesetz vndvnwidersait. Nun schribt graff Hainrich, er hab daz getan von siner müter wegen vnd Hansen von Sunthusenwegen, da bin ich mit siner müter in ainer gesellschaft gesin vnd ist ain frid gesin vmb Hansen von Sunthusen.
Item ich fieng Wemher des Bettingers wip, vmb daz daz gut schuld zu in hett, die mins vnuerrech-naten amptmans wip waz vnd mir vnd dem min vil gütz entwert hett; do verdadinget die gesellschaft, dazsich die frow geantwirt solt han vf vsgend pfingstwochen. In dem alz sich die frow geantwirt solt han, doschikt graf Hainrich Ragorn 1 ') vnd ander die sin me vnd fi engen die fro wen vnd wollen mir die nun er er-schoffen han vnd stiessen mir ain hüt mit 16 pfänden; da maint ich, die frow, die war min; do maint gräffEgen, si war sin, do waz ez och ain frid vmb graff Hainrich, alz die fridbrieff wisend."
Graf Hainrich habe ferner während des Friedens einigen Dienern Bruns von Lupfen gedroht sie zuertränken oder zu erstechen, er habe Angnesen von Lupfen ihren Zins zu Dekmgen und anderswo genommenund ihm (Brun von Lupfen) seinen Zehnten zu Effingen wüst legen lassen; er und seine Eigenleute von derNüwenstatt haben ilun wiederholt Rosse und Ochsen genommen; als Graf Egen „den nomen tett ze Tainingen",seien Grafen Hainrichs Knechte alle dabei gewesen und die Beute sei auf dessen Schloss gebracht worden, ob-schon er damals mit ihm im Frieden gewesen, u. s. w.(foi. 20). „Item disß nach geschriben hat graff Egen von Fürstenberg Brun von Lupfen getan, do si in ainer
gesellschafft mit einander sind gesin."
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