1411—1435.
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Als Graf Hainrich Brun von Lupfen zu Leide Talhain angriff und verbrannte, seien Grafen Egens Leute
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auch dabei gewesen. „Item gruff Egens lüt hieltan saz mit rnarggraff Otten von Hohberg vnd mit Walthernvon Geroltzsegg, besunder die von Emingen vor Wald vnd die von Ashain, do ez in fintschaft stund vmbBrunen von Lupfen, als sich denn daz ieglichz geburt, daz doch der gesellscbaft brief nit wist, daz iemankain fürwort soll han ön der gesellschaft wissen." Er habe ferner Bruns Feinde „gehuset vnd gehoffet", erund die seinen haben ihm an seine Ehre geredet, er habe ihm den Zehnten zu Effingen und seiner HausfrauAngnesen von Lupfen ihren Hof zu Gisingen genommen; er habe des Kattiers Weib von Effingen genommen,die 20 1t werth und Leibeigene der von Lupfen gewesen; er habe ihm (Brun) die Jagd auf Schweine undBären in der Grafschaft Hohenberg gewehrt; er habe ihm Bosse, Kühe, Kälber, Ochsen und 200 TL WerthPlunders „gestohlen", u. s. w. Hanselman, der beider Grafen von Fürstenberg war, „sprach: die von Tai-ningen müesten im hengst vnd harnasch gen; därumb sind die armen lüt disen frid in forhten gesin".(foi. 2i). „Item dis nachgeschrieen hand die von Fürstenberg Brun von Lupfen getan sider sant Johans tag
ze süngihten 22."
Die schuldigen 250 U haben sie nicht gegeben, auch das versprochene Einlager nicht geleistet, viel-mehr auf die Mahnung den Boten zu ertränken gedroht. Aus ihren Schlössern habe Hainrich von Sunthusenihn (Brun) und seinen Sohn beschädigt und als er diesem einen Brief schickte, haben ihre Leute gedroht, demUeberbringer die Ohren abzuschneiden, „daz er nit getorst bb ) ze Wartenberg gan."
Als er zu dem Gerichte gen Biethain mußte, haben ihre Diener und Knechte, 14 Pferde stark, vorder Schalkenberg vor Vrsental auf ihn gehalten, ihm einen Knecht weggefangen und diesem einen Schwurerpresst. „Item sy hand die weg verschlagen von Kürnburg hervß, daz man weder körn noch ho hervß bringenmag; so tar bb ) öch daz nieman vff liowen, so dar bb ) öch daz körn nieman köffen" u. s. w. „Item sy hand ochvff mich gehalten an dem nähsten gütemtag nach vnser Frowentag im Ögsten vff dem Hoberg vnd by derLiehtenwartenberg." Unter der Schwaige ze Lupfen und Talliain hätten sie zwei Schafe genommen und genWartenberg geführt und „sprachen, sie soften bi\itflaisch da holen." Sie maßten sich Jagd- und Holzrechtein seinen Wäldern an, sie brachen in die geweihte Leutkirche zu Talhan, nahmen aus den dort liegenden Fäs-sern Bruns Habe und führten sie in ihre Schlösser. Dabei sei ihr Hofgesinde gewesen, bei 11 Pferde. Fernernahmen sie Lupfen den Zoll weg von sechs Wagen von Wissenhorn u. s. w. Es folgen zahlreiche „nomen"Hanselmans, eines „bankharts", Fürstenbergischen Leibeigenen, „bürtig ab dem berge ze Furstenberg"; unteranderm habe er die Dörfer Trossingen und Busenhain gebiandschatzt; ebenso Huttelmans, des Fürstenber-gischen Burgvogtes zu Karphen.(foi. 23). „ [fem die von Fürstenberg vnd die irn hant Brun von Lupfen vnd den sin dis getan; daz hie nach
geschriben stat sid der richtung ze Zell vnd ze Engen im 21. jar.
Item des ersten so hant sy fr brief nit gegeben dem hoptman im Hegow, die sich verlöffen hättenzusehen vns sid dem sprach ze Mengen, als das der sprueb. brieff inn hält ze Zell.
Item so hant sy min ehafti nüt enschlagen vnd die geuangen ledig gelassen vnd ir brieff wider ge-geben vnd lüt vnd gut Seh nit enschlagen nach der brieff sag darvber geben: des ersten die vischenezen zeKürenburg, mit namen die Göchach, den Bötenbach, den bach zu der Oden kilchen c ) vnd die waid ze Walt-husen vnd ze Muchach, da von man dienen solt ze Kürenburg, vnd Ellinen Husernen vnd iri kind vnd fünfmalter kom gelts, die die selb Ellin git jars vnd zwe schoffel koms, als sy vff den hoff ze Gisingen geschlagenhatten ain malter gelts von Henslin Seslin von Gisingen, vnd driw malter gelts, buwet Judman von Efingen,vnd den bach ze Büesenhain vnd den bach vnd den placz ze Tüningen vnd Büelin Höptingen nit ledig ge-lassen vnd sin brieff wider geben, so hant sy öch den Büter von Tüningen nit ledig gelassen siner gelüpt vndander geuangen u. s. w. Item sy solten mir ain andren man geben für den Hüetehnan mit solicher hab, alser ghept hat, daz hänt sy och nit getan."
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