1413.
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Nach einer alten Pap. Cop. im Stadtarchive Zürich gedruckt in Mitteilungen der antiquarischen Ge-sellschaft in Zürich, VIII, S. 416--419.
1) Dass diese Agnes von Fürstenberg dem gräflichen Hause angehört, darf man schon daraus schließen,dass die Chorfrauen des Stiftes Zürich, wie eine Urkunde des Papstes Innoeenz VII. vom Jahre 1406 besagt(Mittheilungen a. a. 0. S. 413), „illustres sunt vel saltem de comitum genere procieate nee in dieta ecclesia(st. Felicis et Regule abbacie Thuricensis) rauheres inferioris nobilitatis aut gradus in canonicas admittuntur."Dieser Schluss findet Bestätigung durch eine Mittheilung, welche Caspar Hess, Professor und Bibliothekar inZürich, im Jahre 1767 an das f. f. A. richtete. „In den Wohnungen der Archivarii, so einen Theil der eh-mahligen Fürstlichen Frauenstifft (zu Zürich) ausgemachet, findet sich in einer Fensterscheiben der FürstlicheWaapenschildt, es kommt solcher sonder Zweifel her von Agnes von Fürstenberg, so sich als dortige Stiffts-dame findet in Documenten von a. 1413 und 1418." (Unter den gedruckten Urkunden der Abtei findet sichkeine von 1418, welche der.Agnes erwähnt.) Nach gütiger Mittheilung des Herrn Prof. Dr. Gerold Meyervon Knonau in Zürich ist dieses Glasgemälde dort nicht mehr erhalten.
Die bisher in der Stammtafel des Hauses Fürstenberg noch nicht verzeichnete Gräfin Agnes mussals eine Tochter Heinrichs IV. betrachtet werden. 1398, Aug. 8. scheint sie sich noch nicht im ZüricherStift befunden zu haben, da sie unter den Chorfrauen, welche damals die Wahl der Aebtissin Anna vonBussnang vornahmen (Mittheilungen a. a. 0. S. 409), nicht genannt wird.
1413, März 10.
81. Couratt und Hainrich von Hornberg, Gebrüder, Brauen sei. von Hornberg ehe-
liche Söhne, verpflichten sich gegen den Grafen Conratt von Fürstenberg, den wohl-gebornen, ihren gnädigen Herrn, 2 fl. Gelds auf und ab den Leuten, Gütern, Güten,Eechten und Gefällen, die sie haben in dem Ainbach, von Hanman Jünglinger vonWolfach und dessen Weibe, an die sie genannte Gilt mit Consens des vorgenanntenGrafen verkauft haben, in dem nächsten halben Jahre nach geschehener Mahnungwiederzulöseii, wenn der Graf „dez nitt länger enberen wil."Geben an frytag vor der alten Yastnaht 1413.
Die Siegel der Aussteller (Konrads wie oben, gebrochen; Hainrichs ebenso; Umschrift abgeschliffen).
Perg. Or. Donaueschingen. B.
1413, April 15. Mengen.
82. Erster Spruchbrief in den Streitigkeiten zwischen Fürstenberg und Lupfen.
Eberhart Graf zu Nellemburg etc., Stephan von Gundelfingen, Freiherr undRitter, Hainrich von Randegg und Hans von Küngsegg, beide Ritter, alle Hauptleuteder Gesellschaft Sanct Georgenschilds, beurkunden, dass sie, als Namens ihrer Gesell-