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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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Conrat von Fürstenberg einerseits und den Gemeinern zu Haidburg, Herrn Eppen vonHatdstat, Herrn Heinrich von Blümeneck, Ritter, Hans, Martin, Dietherich, Heinrichund Ludwig von Blümeneck anderseits in ihrer Fehde wegen der Wildbänne zu Haid-burg, welche die Gemeiner daselbst beansprucht und wirklich ausgeübt haben, alsVermittler berufen, versprechen den Streit zwischen jetzt und Ostern (April 23) zuschlichten, und ordnen, dass beide Theile bis dahin das Jagen und Hetzen in denWildbännen unterlassen sollen.

Geben am nehsten samstag nach Vnser frouwen tag der Liehtmeß 1413.

Transsumpt in den Urk. von 1413, Dez. 22. (s. unten Nr. 91).

1413, Febr. 7.

79. Graf Friedrich von Hohenzollern, Domherr zu Straßburg, von seinem altern

Bruder Grafen Friedrich von Hohenzollern zum Erben eingesetzt, nimmt vor dem Hof-gerichte zu Rotweil behufs Uebernahme der Güter seinen Oheim, den wolerbornenGrafen Hainrich von Fürstemberg, zum Vogte.

Geben am nechsten zinstag nach Vnser frowen tag der Lichtmesse 1413.

Unter den Siegeln das des Grafen Hainrich von Fürstemberg.Mon. Zollerana, I, 468 nach dem Or. im fürstl. hohenzollerischen Hausarchive.

1413, Febr. 17.

Zürich.

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80. Anastasia von Hohenklingen, Aebtissin von St. Felix und Regula in Zürich,

verleiht den Zoll in Zürich auf 10 Jahre an Bürgermeister und Rath daselbst. „Itemso süllent die obgenanten von Zürich uns oder unseren nachkomen hinnenhin die vor-genanten zehen jar us in unsren hof an allen abgang und an alles verzüchen bi guotentrüwen richten und weren von dem obgenanten zoll alle fronvasten zechen pfunt acht-zechen Schilling und acht pfenning der obgenannten müntze; zwein unsren chorfrowen,so wir jez in dem egenannten unsrem gotzhus hant, nämlich frow Vrene von derHochenclingen und frow Nesen von Fürstenberg ! ), iro jedwedrer von dishin die obge-nant jarzil us och alle fronvasten ein pfunt und fünf Schilling pfenning der egenanntenmüntz."

Geben an dem sibenzechenden tag des manodes Brachotz 1413.

Das Or. trug das Siegel der Abtei Zürich.