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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1413.

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ecke und Heinrich Herrn zu Vinstingen und zum dritten und letzten Mal am Zinstagnach Vlrici (1412) zu Molsheim im Spitalhof gehalten wurde in Streitsachen desBischofs Wilhelm von Straßburg und des Grafen Conrat von Fürstemberg gegen AbtConrat von Blümenberg und Convent des Klosters Gengenbach, das Dorf und die Vogteizu Steynach im Kinzigthal betreffend; dass zwar Graf Conrat und Namens desBischofs dessen Vizthum Rudolf von Andela erschienen seien, dass aber der Abt aus-geblieben und statt seiner durch Conrat zum Ruost ein Schreiben des PfalzgrafenLudwig bei Rhein, Kurfürsten, verlesen worden, welches die weitere Verhandlung derSache vor dem Mannengericht, als nicht dahin gehörig, verboten habe, und dem derAbt die Botschaft beifügen lassen, der Pfalzgraf Kurfürst habe ihm auch verboten zuerscheinen. Das Mannengericht habe jedoch, da Abt Conrat auf zwei früheren Ge-richtstagen erschienen sei und geantwortet habe und jetzt der letzte Termin angesetztgewesen, das Verfahren nicht sistirt, sondern nach Verlesung der einschlagenden Ur-kunden über die Strassburger Reichslehenschaft an Stadt Haselach mit Zubehör unddie fürstenbergische Afterlehenschaft daran, erkannt: könne Graf Conrat von Fürsten-berg beweisen, dass Steinach Zubehör von Haselach sei, so solle der Bischof, resp.der Graf dessen genießen. Nachdem hierauf der Graf Zeugnisse und Briefe vorge-bracht, auch den Beweis durch einen förmlichen Eid vor den Richtern verstärkt unddann gemeinsam mit dem bischöflichen Vizthum Urtheil gefordert, sei einhellig vomMannengericht zum Schluss erkannt worden: dass der Beweis erbracht sei und Bischofresp. Graf das Dorf Steinach mit allen Rechten und Nutzen, ungeirrt vom Abt undConvent zu Gengenbach, zu genießen hätten.

Geben, als do obnan stot (zinstag nach Vlrici).

Die Siegel (sämmtlich grün) Ludwigs von Liehtemberg (in geziertem Vierpass halb r. gelehnt Schild,gesäumt, mit aufgerichtetem Löwen; Helm mit wehenden Decken, darauf Schwanenrumpf; .S. lob cm tri. bc . . .... nbcrg) und der fünf „hohen Mannen" des Stifts, Burekarts Grafen zu Lützelstain, Dompropstes (beschädigt,im Vierpass getheilter Schild, oben ein Sparren, unten damaszirt; ......DI. DE. LVTZELNSTA..), Mark-grafen Otte, Herren zu Hochberg (abgegangen), Heimichs von Geroltzecke, Herrn zu Lore (im halb r. gelehntenSchilde ein damaszirter Querhaiken; der Helm schwebt frei über dem Schilde zwischen 2 Hörnern (?); Um-schrift fast völlig weggebrochen), Walthers Herrn zu der Hohengeroltzecke (Schild ebenso, darauf Helm mitwehenden Decken, Krone und Spitzhut oder Federbusch (?) . ronlter . be . geroljek.), Heinrichs Herrn zu Vin-stingen (abgegangen).

Perg. Or. Donaueschingen.

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1413, Febr. 4.

78. Bere von Heilgenstein, der Meister, und der Rath zu Stroßburg, von Grafen

in. 8