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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1410.

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1410, März 26.

65. Graf Conrat von Fürstenberg, Herr im Kintzgental, verkauft dem frommen,

festen, edeln Knecht Albreht von Gipchen, „sölich stur, so man let in dem Fronbachvff den Hüber vnd daz gut, so er buwet."Geben an mittwoch in Ostren 1410.

Das Siegel des Ausstellers (wie oben).Perg. Or. Donaueschingen. B.

1410, April 8.

66. Die Grafen Hainrich, Cünrat und Egen von Fürstemberg verbünden sich mit

ihrem Oheim Grafen Herman von Sultz, Landgrafen im Kleggow, Landvogt, ihm vomnächsten st. Georyen Tag über drei Jahre mit aller Macht beholfen zu sein, ihreStädte und Festen zu öffnen u. s. w. gegen jedermann, ausgenommen nur, „wes vnsalt aide bindent vor diser ainung."

Geben an zinstag nach st. Ambrosyen tag 1410.

Die Siegel der Aussteller.Perg. Or. Karlsruhe.

1410, Sept. 18.

67. Graf Hainrich, Herr zu Fürstenberg schreibt an Burgermeister und Rath der

Stadt Fryburg i. B.: Burkart Lup habe ihm vorgebracht, dass sie ihn an dem Kirchen-satz zu Härdern bekümmern, den er (der Aussteller) Lup geliehen und den seineVordem, sein Herr und Vater sei. an ihn gebracht haben. Er bittet mit Ernst ihnunbekümmert zu lassen.

Datum quinta feria post Crucis anno etc. 10.

Das Siegel des Ausstellers war aufgedrückt.Pap. Or. Freiburg.

III.