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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1503.

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vnser statt Engen zugehörig, bannen, vnd was darumb erfunden würt, vor denselben vnsern schuldthaissen,burgermaister vnd rädten vnser statt Engen vnd sunst niendert anderstwo gerecutuertiget vnd gestrafftwerden solle, nemlicli vnd bey büß des tags mit dem klainen fräuel, 3 S A mit seinem anhang, vnd nachtsmit dem grossen frauel, 10 $ ^ vnd seinem anhang, vnd darzu dem beschedigten seinen schaden nacherkantnuß dero ablegen vnd bekeren.

Von der pfeiffer wegen: Item so ain pfeiffer bestellt vnd des von vns, vnsern erben vndnachkhomen gefrygt wiirdt, soll im seinen Ion, noch die pfandt, so im darumb gegeben werden, niemandshefften noch zu hefften zugelassen werden, vnd welcher za Engen ain hochzeit wil haben mit pfiffern, dersoll die brücken, wie abstaut, vnd inen schuldig sein zu Ion zu geben ainen dickhen pfenning , dieweil dashochzeit weret.

Von aussetzigkait wegen: Item ob von gott dem almechtigen ainer oder mehr vnserburger, ire weib oder kinder mit der kranckhait der aussetzigkait angegriffen vnd auf der geschwornenschow zu Costentz schuldig geben wurden, den oder dieselbigen vnser burger, burgerin vnd kinder sollman in das siechenhauß zu nemen vnd die pfrund, wie von alter herkomen ist oder ie nach vermügen deshauses von ainem rat angesehen würdt, zu geben verbunden sein; doch sollen derselb oder dieselbigen aus-setzigen vnd schuldigen personen iedes mit im hie in das hauß bringen ain bett vnd bettstatt mit ir zuge-hörd, ain ärin häfelin, ain kesselin, ain pfannen, ain massig kentlin; das alles vnd was ainer sunst indemhauß nach tod verlat, soll dem hauß belyben, vnd sunst nit weiter vmb die pfrund zu geben schuldig sein;doch sollend in diser fryung, empfahung vnd niessung der pfrund außgesetzt sin alle vnd ieglich in- vndbeywoner vnser statt Engen, auch aller ander, die nit burgrecht haben.

Von des zieglers wegen Item der ziegler soll haben ain gelten, darin drey viertailspriver gangen vnd nit minder, damit sol er den kalch außmessen vnd zwelf derselben gelten vol kalchsfür ain fuder vnd sechs für V2 fuder geben vnd vns, vnsern erben vnd nachkhomen auch in vnser stattEngen ain fuder nit hoher, noch thürer geben, dan vmb 4: ß $. — Item er sol auch den alten ziegelmodelhaben vnd kain andern brachen vnd ain tusend ziegel vnder thach nit höher, noch thürer geben, dan vmb18 ß r9t, vnd ain tusend ziegel vber tach vmb 16 ß $i, vnd ain hundert murstain vmb 3 ß ,Sj, vnd 100 be-setzstain vmb 5 ß h. — Item vnd dieweil man des zugs, als obstat, bedarf, sol er kainen frömbden oner-laupt nichts geben bey verpennung des klainen fräuels 3 ?t /Sj mit seinem anhang.

Von des Schinders wegen: Item der schinder sol all abgangen vnd stirbig vich, ob erroß vnd karren hat, auß vnser statt Engen, vorstatt vnd Ledergassen hinaußfüren, daruon soll man imvnd nemlicli von ainem roß oder rinderhafftigen vich für fürung vnd schinderlon geben 4 kr. vnd vonainem ierigen kalb, schaff, gaiß oder seh wein 2 kr. — Item vnd ob aber er nit roß vnd karren hette, so sollman im das hinauß auf den wasen füren, doch soll ers auf- vnd abladen, vnd soll man im vom grossenvich zu schinden geben 1 ß ^ vnd von dem klainen vich 6 ,3); doch soll er ainem ieden die hut in seinhauß, gerwy oder wohin er deß beschaiden würt, antwurten. — Item ob die gerwer oder Schumacherschindroß oder ander gebresthafft vich kaufften, dauon mag der schinder schinderlohn nemen nach seinemwillen, vnd wie ain ieder mit im vberkumen mag, vnd soll wasen vnd blatz zu schinden haben vnd pruchenby dem Wyttenberg ob dem Bruderthal auf den ägerthen. — Item er soll auch ain ieglich gemest rindoder schwin schinden vnd in seinem kessel schmeltzen, auch das vnschlit vnd schmaltz geben dem, der imdas vich zu schinden vnd zu schmeltzen beuolhen hat, vnd dauon zu Ion nemen, so es also beraitet vndgeantwurt ist, 5 ß h. — Item so soll er von allen denen, so in vnser herrschafft Hewen gesessen sind vndim das vich für sein hauß bringen, gemainlich oder sonderlich von aim grossen vich 1 ß ^ vnd von aimklainen vich 6 ,3) zu schinderlon nemen vnd von ainem frömden ausserhalb vnser herrschafft nach seinemwillen; wohin aber er hinauß in vnser herrschafft gat, sol er nemen schinderlon von ainem grossen vich18 3i vnd von ainem kleinen vich 1 ß ,3{ vnd alwegen ainem ieden die hut antwurten, wie obstaut, vnd soer aim die hut haimfürt, sol er im dauon geben, wie er mit im vberkumpt. — Item flndt er auch an ainemroß die eysen, die soll vnd mag er nemen, vnd wo ainer die eysen abgebrochen hette, so ist der schindernit schuldig das roß zu schinden, derselb gebe im dan die eisen.

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