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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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verbunden sein 3 ^. — Item er soll auch das vich zu veld triben zu dem trulichesten vnd besten wederim noch iemants zu lieb noch zu laid, sonder an end, da in bedunckht, das es dem vich am besten sig,vnd so er Sommerzeit zu stelle vert, so soll er der besten waid vnd dem merern schatten nachvaren vnddas es zu drinckhen find, auch das vich wider haimtryben vnd im nachvolgen, biß das er das thor mitseinem steckhen an den balckhen schlecht, alles vngeuahrlich. — Item hette aber er ichts verloren vndkönde haupt vnd schwantz zaigen, auch sagen, wie es im ergangen vnd er dan darhinder, als er sol, ge-wesen war, so gilt er nichts, ist er aber nit also darhinder gewesen, er könde haupt vnd schwantz zaigenoder nit, so soll er es gelten — Item kompt aber ainer oder aine zu im vnd sagen, das sy ettwas vichsverloren haben, mag er dan zu recht gnug fürbringen oder bethüren, das er es in den ätter pracht hab,so engilt er des nit, doch soll er es von stund an helfen suchen, biß es funden wärt, oder morgen der zeit,dz er mit dem vich wider vßfaren müg; ob aber das nit funden, noch von im, als vorstaut, fürpracht nochbethürt werden möcht, des soll er engelten mit bezalung des verlornen vichs. — Item würdt auch gebrästvon kriegs wegen oder von abgon an dem vich, so soll niemants das weren zu treiben, do es sicher ist. —Im vhal, so ainer oder aine dem hirten ain vich, es were ain stür oder khü, fürschliege vnd das gon ließbiß zu st. Jacobstag acht vor oder nach, der soll dem hirten die zway brot vnd den halben Ion derfürze geben schuldig, wan aber ainer oder aine sein vich lenger dan achttag nach st. Jacobs tags gon ließvnd darnach hinweg nemme, ist er oder sey dem hirten den gantzen Ion ze geben schuldig. — Item da-rauf so gibt man dem hirten von ainem ieden haupt vichs, kuw oder stier, iärlichs zu Ion 1 V* fiertel vesenvnd lVs fiertel habern vnd von ainem kalb das erst iar 1 fiertel habern, vnd gat das ander iar in vollemIon wie ander vich, vnd darzu von ainem ieden haupt vich, kuw oder stier, zu Mayen ain brot vnd zust. Jacobstag ain brot, vnd was man im allso von brot gibt vnd geben, soll im ain ieder oder iede, wervon im selbs bacht, seiner haußbrot ains geben, wie ers vngeuahrlich bacht, oder der selbs nit bacht vndbrot kauffet, für iedes brot geben 3 ^. — Item daruon vnd darumb soll vns, vnsern erben vnd nach-khomen zu zins 2 malter habern vnd 2 fiertail weins, auch vnsern burgern V> viertail vnd der gebursameauch Vi viertail weins, so dan zumal vngeuahrlich zu dem zapfen des besten vail ist, ierlichs gegebenwerden, vnd der kuwhirt das vich von der zeit, so es im gelihen würdt, biß zu st. Jfartinstag dar-nach halten.

Von des vorsters wegen: Item sodan ist diß der gesetzt vorsterlon, den ain ieder vnserburger, in- vnd beywoner von seinen äckhern, sy seyen aigen oder zinsäckher, zu geben schuldig ist, allssich auch des vnsere schuldthaiß, burgermaister vnd radt vnser statt Engen mit dem gericht vnd gepur-same im Altendorf hinfüro also zu halten mit ain andern gutlich veraint haben: Item des ersten, ob ainerdrey iuchart vnd darunder buwt, soll er davon geben ain heberin garben, vnd ob er die garb nit hett,darfür ain fiertal habern. Item welcher aber fünf iuchart vnd darunder buwt, soll er da von geben ainwintergarben. Item buwt aber ainer sechs iuchart vnd darüber biß an ainen halben zug, das sollen seinzehen iuchart vnd darüber, ieglichs, somer- vnd Winterkorns, sol daruon geben ain wintergarb vnd ainsumergarb. — Item buwt aber ainer mit ainem halben zug auf zehen iuchart vnd darüber, als vorstaut,soll daruon geben ain wintergarb vnd zwo summergarben. — Item welcher aber mit ainem gantzen zugbaut auff zwaintzig iuchart vnd darüber ieglichs korns, soll ain ieder dauon geben dry wintergarben vnddrey sommergarben. — Item vnd soll der vorster obgeschribnen Ion nimer selbs nemen, es sy dan der,deß die äckher sind, oder sine eehalten selbs auf dem ackher vnd geben im den bey verpenung des klainenfräuels, 3 $ ^ mit seinem anhang; doch sol mit den garben zu geben vnd zu nemen kain geuerd zwüschenentwederm thail gebracht werden. — Item vnd so aber der oder die, als vorstat, vff dem ackher werend,das körn ab oder hinfüren wölten, vnd der vorster nit zugegen were, so sollen der oder die dem vorsterseinen Ion auf dem ackher lassen nach anzal seins oder irs buwes, als vorstat, vnd auf iede garb ainenstain legen, dabei der vorster erkhennen mag, das es sein Ion sey. — Item wir haben auch zu beschirmungder frucht vnd sichrer handhabung iederman des sinen verwilliget vnd zugelassen, das vnsere schuldthaissen,burgermaister vnd rat vnser statt Engen ainen vorster setzen mügen, der innerhalb des ätters vnd burgk-rechts alle güeter vnd ausserhalb ätters alle bomgerten vnd weingerten vnd alles, das gartenrecht hat,