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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1483.

nach hinauf bis an Jouchenlauchen und an Buwmanswis und die Lauch daselbst auf dem Kapf herab wiederin den Steinenbach als in ihrem Eigen Trieb und Tratt allein zu brauchen beanspruchten: dieselben und diegen. Gemeinde haben in diesem Boden vor und nach denbannen" Trieb und Tratt gemeinsam, wogegenzum Ersätze seines Eigentumsrechtes dem Kloster die Gemeinde auf dem Boden des Holzes am Stainenbacham Berg oder Bain gegen Walwyler hinauf gemeinsam mit ihr Trieb und Tratt einräumt, werden darausAcker oder Wiesen gemacht, so wird es mit dem Zutrieb vor und nach denbannen" gehalten, wie bei denvorgen. spännigen Böden. Perg. Or., das Siegel Sixten von Husen, Vogts zum Hailigennberg, fehlt. Karlsruhe.

1483, Juli 29.

100. Cünradus Gab, Lehrer der Rechte, Pfarrer zu Sulgen und Vikar des Hofs zu Costenntz, und Wil-

halm Achtwigk, alter Bürgermeister zu Vberlingen, vergleichen zu Salmanswilr den Abt Johannsen daselbst mitder Bauerschaft zu Büren wegen des Zehntens. Der Abt verlangte, dass die von Büren seinem Gotteshausenach Zehntrecht den Zehnten geben sollen, wogegen diese sagen, es sei bei ihnen Herkommen, dassanjeder juchert ackers mit Winterkorn dry garben vorußgenommen vnd darnach erst hetten anfähen zellen vndden zehenden gegeben", ebenso haben sie bei jeder Jauchert Acker mit Haber 2 Garben vorausgenommen.Das Urteil lautet, dass die von Büren fortan von einer Jauchert Acker mit Winterkorn 2 Garben, von einermit Haber 1 Garbe vorausnehmen und dann den Zehnten geben sollen. Beide Teile begehren darüber Urkunde.Geben vnd besehenen vff zinstag nach st. Jacobs tag apostoli 1483..

Die Siegel der Aussteller eingenäht.Perg. Or. Karlsruhe.

1) An demselben Tage entscheiden dieselben auch, dass Hanns Schmid von Büren dem KlosterSalmanswilr von einem Acker zu Lostetten am Hardperg, den Schmid als zehntfrei gekauft haben will, nurdie 30. Garbe als Zehnten zu gaben habe. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln derselben. Karlsruhe.

1483, Nov. 12.

101. Vrsula von Sehellemberg, geb. von Ranndegk, wohnhaft zu Marcktdorf, ver-

kauft mit Einwilligung des ehrbaren Conratten von Gmündz zu Marcktdorf, ihresVogtes in dieser Sache, Hannsen von Landow ihren Teil am Schloss Blumberg, wiederselbe von Elßbethen von Blumberg, geb. von Ranndegk, ihrer Base, und Vrsulavon Stain, geb. von Blumberg, deren Tochter sei., erbsweise an sie gefallen ist,um 180 fl. Rh.

Geben vf mitwoch nach sannt Martins tag 1483.

Die Siegel der Ausstellerin (s. Abb. No. 21) und (an Stelle des Vogtes) Melchior Bicklins, Statt-ammans zu Marcktdorf.

Perg. Or. Donaueschingen. R.

1) 1484 st. Fabian vnd Sebastian tag [Jan. 20.~] verkaufen Lutz von Lanndow zu Lutrach,Hainrich von Ranndegg zu Stouffen und Arnold von Ratperg, alle 3 Ritter, Ludwig von Ratperg, ArnoldsBruder, Caspar, Balthasar und Martin von Ranndegg, Gebrüder, Burckhart von Ranndegg und Hainrich