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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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I

1503/4.

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die herschafft Messkirch wiederumb eynzimemenn, anfcwürt: Als man zallt vonn dergepüert Christi taussent, fünfhonndert vnd drew jar, ist der anschlag zw Haydel-berg gemacht wordenn. »Darbey ist gewessea herr Hanuß Wernher, freyher zu Zim-bem etc., Philipß vonn Kronbürg, selbiger zeytt marschalck, Philipß Marschalck,hoefgesindt zu Haydelberg, vnd ich Rhenuhart vonn Neuneck. Ist damals raitt mirgered wordenn, daß ich solle reytten, procüriern vnd hanndtlenn bey meynem gne-digen herrn, hertzog Jorgenn in Niedern vnd Obern Bayern etc., loeblicher gedecht-nüß, als damals seyner gnaden hoeffgesindt vmb reütter vnd innsonnder vmb herrJorgenn Wißbeckhenn, so woellen sie marschalck und andere obgemelt sich auchbewerbenn, aber nitt ehe, biß ich Rhenhart vonn Neüneck wiederumb zu inenkhumm vnd anzaig, waß ich bey gedachtem meynem gnedigen herrn, hertzog Jor-genn, außgericht hab. Auff sollichs ich bey seynenn gnaden allenn guettenu willennvnd gnadt fündenn, darauff seyn gnadt in meynem beyseynn nach her JorgennWißbeckhenn geschieckt vnd demselbigen anzaigt, daß inie solle beuolhenn vnd er-laubt seynn, wan ich Rhenhart ime schreib, so soelle er khommenn, wohin ich inieanzaigung geb, vnd soelle also helfenn hanndtlenn alles, daß denn herrn vonn Zim-mern zu güetten khommenn vnd raichenn mag. Darauff vnß baidenn erlaubt, daswir vnß an seyner gnaden hoeff vnd in seynem lanndt vmb reütter bewerbennmoegen, sollen vnß dieselbige aüffzüpringen khainß wegs abgeschlagenn seynn. Auffdaß hatt sich zütragenn vngeuarlich auff Martini [Nov. IL] gemelts jarß, das meynnherr, hertzog Jörg, selbst in seynn aygenn geschefftenn dem pfaltzgraffenn zu gue-them ghenn Haydelberg gerittenn vnd further auff dem tag zw Wurmbs zwischendem pfaltzgraffenn vnd landtgraffenn gehandtlet. Hab ich Rhenhart vonn Neuneckdamals her Jorgenn Wißbeckhenn zu denenn, so obgemelt, pracht vnd mitt inenngehanndtlet. Ist der rhattschlag auff aynem groessenn gewerb gestanden, hatt sichaber mittler zeytt zütragenn, das wir in erfarung khommenn, wie daß Meßkirchnitt besetzt sey, habenn doch souill erfundenn, wo wir versuechen wurdenn, dasmir etwaß darann habenn moechten. Vnd ist also pliebenn anstann biß auff dieFaßnacht [18 20. Febr. 1504], seynn mir khommenn ghenn ßadenn auff marggraffPhilipsenn haimfuerung. Daselbst habenn vnnser etlich, so vmb denn hanndell ge-wiest, sich berathtschlagt vnd mitt ainander vnderred vnd souill befunden, daß diehanndtlung, Meßkirch belanngenn, nitt ayneß so groessenn gewerbß notturftig, sonn-der seynnt vnser etlich zusammenn ganngenn, mitt namenn herr Hannß Wernher,freyher zu Zimbern etc., Philipß vonn Kronburg, marschalck, Philipß Stumbpf, derist selbmals erst in rhatt zoegenn wordenn , vnd habenn vnß entschlossenn in derstille, wann wir die zeytt ersehenn, das wir gelegennhaitt habenn muegenn, vnd vnß