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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1503/4.

eyllendts vmb reutter vnd fueßfolck, bewerbenn, daß eß in aynem bevvg zuganng.Auff sollichs hatt Philip Stumbpf nitt meher dann fünf pferdt pracht, Wilhalm vonnRechberg, der lanng, drewvndviertzig pferdt, vnd vom marggreffischem hoeff habich Rhennhart vonn Neuneck pracht herr Leonhartenn vonn Schwartzennberg, frey-herr, Philipß von Hirschhorn vnd herr Hannß von Brandeck, vnd hatt graff Gott-frid vonn Zimmern mir ain knecht geliehenn, hatt aber nit gewiest, wozue ich den-selbigen knecht prauchenn wolle, der hatt gehaissen Adam Benner , wie seyn gnadtnoch vngezweyffelt woll eingedennck ist. Darneben hab ich Rhenhart auffpraehtmeyne nachtpaurn, vetter vnd fraind, daß ich mitt denn marggreffischenn biß in diesechsvnddreyssig pferdt gehaept, vnd ist Wilhalm vonn Weyttingenn vngeuarlichmit zehenn pferdenn zu mir gestoessenn zw Nußblingenn im Berenthall. Da istWilhalm Herter vnd Ludwig vonn Stetten mitt funfhonndert knechtenn zu vnß ge-stoessenn, vnd seynnt in derselbigenn nacht auffgewesenn vnd seynnt zoegenn vberdie Thonaw ghen Luebertingen. Da ist her Hannß Wernher zw Wildennstainn ge-wesenu, hatt da etlich pferdt gehaept, aber nitt vi eil, Philipß Stumbpf mitt zwayennsuenen, vnd habenn alle nitt vber acht pferdt gehaept. Bin ich Rhenhart zu ineninß schloeß gerittenn vnd gedachten hern Hannß Wernhern etc. anzaigt, das diereutter vnd fueßknecht schoenn zu Luebertingen bey ainannder werennt, daß eßzeytt wer, das sie sich auffmachtennt. Da seynnt wir alle zusamruenn gestoessennvnd seint vast vmb die sechs vrn vormittag fuer Meßkirch khommenn vnd. dasselbigberennt vnd auffgefordert, hatt sich die hanndtlung erlenngerret vnd erstreckt fastbiß auff das aynn nachmittag. Da seynn wir an endts abzoegenn vnd willennß ge-wesenn, dieweyll die baurenn von der lanndtschafft die fruechten allenthalbenn da-haim gelassenn vnnd mitt irenn leibenn in die statt gefordert, alleß zuuerhoerennvnd verprennenn, waß ghen Meßkirch hinein gehoert. Wardt aber mittler zeyttdarzwischen gehanndtlet, da sie vnsern fuerschlag hoertenn, das die in der statt aynnfriedenn vnd gnad ann vnß begertenn. Ist der lang Wilhalm vonn Rechberg vndich Rhenhart von Neuneck verordnett wordenn, darzwischenn zu hanndtlenn vnd zuinenn zu reyttenn. Ist der muller von Meßkirch vnd noch ayner, hab dennselbigennnitt khennt, ich wen aber nitt änderst, er sey von Rordorf gewesenn, vonn derstatt verortuett mitt vnß zu hanndtlenn vnd habenn vnß anzaigt, wo wir inenntrawenn vnd glaubenn zusagen, das wir sie nitt plündern wollennt vnd sie be-schuetzenn vnd beschirmenn, so wolltenn sie die statt auffthunn vnd vnß die vber-gebenn. Das namenn wir an, vnd zaigts Wilhalm vonn Rechberg dem vonn Zim-mern an. Dieweil plieb ich Rhenhart bei dem muller vnd dem andern haltennvnd spracht allerlayg mitt inen. Da woltenn die pfaltzgreffischenn stracks khain