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1) 1329 st. Gregorien tag [Mars 12.] geben zu Gisingen Cvnrat der Bürger von Gisingen undsein Sohn Johanse zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheil 10 Scheffel Kernen, die ihnen zu Vogtrechtwurden von einem Hofe zu Emmingen in der Bare und von andern Gütern daselbst, die dem Gotteshause zuSant Blesin in dem Swarzwalde eigen sind, dem Abte und Konvente dieses Gotteshauses mit Willen derLehensherrn, der Grafen Heinrich und Cvnrat, seines Sohnes, von Fiurstenberg, die um ihres Seelenheileswillen zugleich ihre Rechte an diesem Vogtrechte dem Kloster übergeben. Zeugen: Cvnrat von Gisingen,seine Brüder Heinrich und Johanse, der alte Schultheisse, Cvnrat Eekkenbach, Johanse Rekkenbach, seinBruder. Perg. Or. mit den zerbröckelten Siegeln der gen. Grafen, unter die sich die Aussteller, die keinehaben, verbinden. Karlsruhe.
2) 1470 zinßtag nach st. ilargrethen tag [Juli 17.] verkaufen Meisterin und Konvent zu Santa-gnesen in Schafhusen ihr eigenes Gut zu Emmingen vor Wald, das 6 Scheffel Veesen, 2 Scheffel Haber,2 Hühner und V 2 Viertel Eier giltet, an Conrat Mutz von Vilingen um 14 fl. Rh. Perg. Or. mit dem nichtgut erhaltenen Siegel des Konventes zu Santagnesen. Villingen, Pfründearchiv.
3) 1471 mitwoch nach dem hl. Piingstag [Juni 5.] empfängt Peter Cüntz von Emingen ein Vier-teil des Fronhofes zu Emingen, der dem Gotteshause St. Blesin gehört, von dessen Amtmann Fridrich Offenn-acker, Propst zu Vilingen. In Jahresfrist muss er ein gutes neues Haus darauf ohne Kosten von St. Blasienbauen. Auf künftigen Herbst soll er 3 Malter Veesen und 3 Malter Haber geben und dann jährlich denZins, wie von Alter herkommen ist. Perg. Or. mit dem eingebundenen Siegel Wernhers Becken, „1er-maister" zu Vilingen. Karlsruhe.
4) 1481 mitwoch [vor] Vnsers lieben Herren Jhesu Christi Himelvffart [Mai 30.] sitzen Hanns Al-brecht, Vogt, und die 12 Richter und Urteilsprecher des Gerichts zu Emmingen in Bare zu Gericht. Vorihnen fertigt Frydrich Offennackher, des Klosters St. Blasy Propst und Ammann zu Vylingen, den Verkaufseines eigenen Hofs, gen. des Reyers Gut, zu Emmingen, aus dem ihm nach 4 Malter Veesen VylingerMass „an Vnser lieben Frawen kirchen ze Vylingen in dem Minster und in der Altenstatt" Vorzins jähr-lich 3 Malter Veesen und 2 Malter Haber desselben Masses, 9 Hühner und ein Viertel Eier Zins gefallensind, an das Siechamt „des gotzhausses des hailtums" zu St. Bläsy um 75 Tk h., in die Hand des Siech-meisters, Herrn Thoman Wagner. Das Original siegelten Petter Albrecht, Obervogt zu Emmingen, undder Verkäufer. Kopialbücher No. 670, S. 266—67. Karlsruhe.
5) 1497 dornstag vor st. Margrethen tag [Juli 13.] verkaufen Graf Wolfgang zu Furstennberg,Hauptverkäufer, und Vogt, Gericht und Gemeinde zu Emingen vor Wald, Mitverkäufer, Cunradt Offenn-acker, dem Tucher, Bürger zu Vilingenn, um 120 fl. Rh. auf Wiederkauf 6 fl. Rh. Zins, zahlbar gen Vi-lingen auf Magdalenentag von der Steuer zu Emingen, die jährlich 24 fl. erträgt. Es siegelten Graf Wolf-gang und Junker Hanns von Regkenbach zu Margkschalckzymbern. Pap. gleichzeitige Kop. Donaueschingen.
6) 1497 fritag vor der Ainliffdusent Jungkfrowen tag [Okt. 20.] bekundet Heman Bugk von Sunt-husenn, dass auf „vor verschinen gerichtztagen", als er zu Sundthusen im Dorf an gewöhnlicher Gerichtsstätteauf Befehl „Hanns Knecht Conrattz", Vogts zu Sundthusen, im Namen des Herzogs Eberhart zu Wurdten-berg und des Grafen Wolfgang zu Furstenberg öffentlich zum Rechten gesessen ist, Lucas Schnider, Vogt,und Claus Scholl im Namen eines Gerichtes und ganzer Gemeinde zu Emingen vor Wald gegen JacobKeller von Clenngen im Brigenthal geklagt haben, dass derselbe, da „es zu Emingen ir bruch vnnd ge-wonhait, wann ir ainer vsgewinterett vich vff der waid gon habe, solle gantzen hirten- vnd herterlon, ouchgantze stur daruon zu gebenn schuldig sin, wann das vich achtag nach Phylipi vnnd Jacobi, genandt demMaytag, vff der waid gange", verurteilt werde, diesen Lohn und diese Steuer zu zahlen, denn er habe seinVieh bis zu genanntem Ziele auf der Weide gehen lassen. Keller erwiderte, „er sig von sinem halsherrenndarzü genet, das er von Emingen ziehen müste, vnnd in armüt ouch vast darzü bewegt, vnd do er vonEmingen zogen sig, hab er nit behusung zu Clenngen gehapt, hab Luxen den vogt gebetten, im die vonEmingen zu bitten, das sy ain mittliden mit im habenn, sin vich zu Emingen vff der waid lausen gon,vntz syn hus zu Clenngen gemacht werd, dann wolle er sin vich haym hollen"; als ihm dies die vonEmingen, wie sie selbst zugeben, zugesagt haben, habe er sein Vieh etwa acht Tage länger, denn des
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