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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1499.

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in Osterfirtagen [Apr. 2.] zugend die fynd von Tungen vnd Stullingen vnd allenthalben ab dem Schwartz-wald ob 7000 man stark bis gen Hallow, da sy sieb, versteckten vnd machten ain zoch, die raytztend dievon Hallow vnd nament damit die flucht, vnd als sy inen nach wolten ylen, do brach der gantz zug zu rossvnd fuß vff, stachend vnd schlagend so fest vff sy, das sy kum mit grosser nott in den kilchhoff ent-runnen, vnd als sie sich besamleten, da waren ire aller by 250 man. Vnder des fiel der gantz ziig ze rossvnd fuß in das dorf, branten es vnd flengen darmit an zu schiessen vnd den kilchhoff ze stürmen, wan syallen züg mit inen dahin bracht hatten, vnd als die von Zürich vnd Hallow das ersahend, forchten sy(waren nit nach notturft versehen) den kilchhoff ze behalten, wurden ains 50 man in dem kilchhoff ze lassenzu der wer, die vberigen weiten den feind angriffen. Also luffen sy vss dem kirchhoff, schlügen vndstachend so manlich an die lantzknecht vnd schussen die vberigen so fast vss dem kilchhoff in den reysigenzüg, daß sy annengen hinder sich ze trucken, damit kam ain gantze flucht vnder sy, vnd ward die nottso groß, dasß sy den grendel im dorf zu baiden siten vss dem herd (?) trucktend , vnd wurden inen ob 30an der naehyll erstochen vnd erschossen. So verlurend die von Zürich 3 vnd die von Hallow 8 man vndbehubend also mit gwalt den kilchhoff. Demnach wurden die von Hallow vnd die von Nünkilch teglichangefochten von den Schwabschen rittern, dan an disen baiden orten vber 500 man nit lagend, deßhalbtäglich der stürm hinder sich an den Ryn, byswilen an die Glatt vnd gen Zürich gieng, vnd machtendiren nachpuren Schaffhusen, Eglisow vnd Bulach vil vnrüw. [S. 1947a]. Als das heilig österlich zyt ver-schien, beschriben die von Zürich gemeyne Aydgnossen vff ainen tag in ir statt, daß sy ze rath wurden,wie sy den sachen thun wolten. Also entschlussend sy sich aber ain zug ze thun vnd die graffen von Suitevnd den von Stullingen ze straffen vmb die vntrüw, so sy an den von Zürich begangen hatten, vnd soltendisen zug verbringen Zürych, Bern, Lucern, Zug vnd Fryburg mit irren panern vnd gantzer macht, wandie andern im Oberland warend; die von Soloturn solten dahaim bliben das land verhüten. Also zugenddie von Zürich vss am dunstag [Apr. IL], als die von Costentz niderlegt wurden. [S. 199 V»]. Vnder demzugend die Aydgnossen mit ire paner vnd macht gen Stulingen, graff Sigmunden von Lupfen der gutennachpurschaft ze dancken, dan er vormals zu Schaffhusen vnd änderst wa vil vnützer wort gebracht hatt.Aber als man kam, war er von den sinen gewichen; also von stund an gabend sy das schloss vnd stettlinvff, die man baide blundert. Nun hatten die Aydgnossen zugesagt, das stettle nit zu verbrennen, aber daman sich des minst versach, da ward es sampt dem schloss mit für angestossen vnd in grund verbrent.Also halten die Aydgnossen nachfrag, wer das gethan hette, da fand sich, das ettlich von Hallow vnd irenechste nachpuren, die sy vormals ouch verbrent vnd an lyb vnd gut geschediget, gethon hattend, das nunden Aidgenossen fast laid was. Aber man kunnt in den löuffen nünt deren zu suchen, [sie] , den sy angentzvss dem feld wichen, die es gethon, so stunden sy nit den Aydgenossen zu, sunder dem bischoff von Co-stentz zu versprechen. Also zugend die Aydgenosssen zu Stullingen ab vnd lägertend sich den nechstenfür Blumenfeld, das gar ain vest, werlich stettlin vnd schloss by ain andern was. Dis stettle was nun garwol versehen mit luth vnd mit allem züg, dann da lagend 500 lantzknecht, die gar fast daruss schussendvnd den Aydgenossen grossen schaden thätend. Also rastend die Aydgenossen ir geschütz an die murenvnd namen inen die hohen werynen vnd tribend sy vss dem bolwerck, deshalb sy begerten, das man sy mitire hab wolte abziehen lassen, vnd die wil die statt so vest vnd gut was, das sy die Aydgenossen on merek-lichen schaden nit wüstend ze gewinnen, namend sy die vff, liessend menigklichen darvss ziehen. Alsoward aber gross gut von fruchten vnd anderer hab da gefunden, das tauten die Aydgenossen vnder dieort, ludent irre wegen fast wol, schickten sy durch Schaffhusen, Stain vnd Diessenhoffen in ir land, vnder-stunden irem anschlag nach gen Engen, Vberlingen, Salmenschwyl, vnd des hinvff [sie] zu rucken, dieselbenouch als die fürnemen des Schwäbischen Pundes haimzesuchen. Eh nun der züg vffbreche vnd von stattzuge, kam ain bott ylentz von Soloturn, der die von Bern vnd Eryburg vss dem feld mant, das sy ylentzhaim söltind ziehen, wan sich gar ain mereklich volck zu Habchesen in dem Elsass vnd allenthalb in demSnntgöw vnd Brisgöw besamlet hettind, in ouch gwisse kuntschaft, das sy in ir land fallen vnd sy angriffenweltind, besorgtend, das sy inen nit widerstand thün möchtind. Als sy das vernomend, woltend sy nitlenger beliben, snnder haim zu den iren lügend, zugend von den andern Aydgenossen vss dem feld den

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