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1499.
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nymer mer ze sind, vnd ain alt vrfähd geschworen ze halten. — Vff die Ostermitwoch [Apr. 5.] anno, utsupra, hand Jacob Thomann von Veitkirch vnnd Hans Holtzriger von Elsäßzabern ain alt vrfähd gesworen,in disem krieg wyder min gnedigen herren vnd den Pundt nit zu sind". Einträge am Schlüsse des fürsten-bergischen Urbars von 1484 [No. 103]. Donaueschingen.
6) 1499, Juli 9. Luxem. Auf dem eidgenössischen Tage klagt Junker Martin von Starkenberg:als er Stühlingen den Eidgenossen übergeben habe, sei ihm zugesagt worden, man werde ihn mit Leib undGut ohne Entgelt abziehen lassen, aber die Eidgenössischen haben ihm Hab und Gut entwehrt so dass ermit Frau und Kindern in Not gerate. Beschluss: man soll mit dem Abt von St. Gallen reden dass er ihmum der Eidgenossen willen eine Pflegschaft gebe, auf dem nächsten Tage aber soll man antworten wieman ihm das gegen die Zusage entfremdete Gut ersetzen solle, ob aus der Loskaufsumme des von Baldegg,ob aus Brandschätzen oder wie a ). Amtliche Sammlung der altern Eidgenöss. Abschiede III, 1 S. 621.
a) Zu Schaffhausen beschlossen die Eidgenossen am 5. Aug. 1499, dem von Starkenberg 200 fl. zu gebenaus den 1000 fl., die Hans von Baldegg zu Schatzgeld geben solle. A. a. O. 628. Am 7. Okt. aber beschlossendieselben zu Zürich, zu Gunsten des von Starckenberg bei den Herren von Lupfen durch die von Zürich sich zuverwenden, dass er zu seinen unter ihnen liegenden Gütern wieder komme. A. a. O. 637.
7) Aus der Beschreibung des Schweizerhriegs von Felix Mays von Zürich; Abschrift in Schult-heiss, Gonstanzer Collectaneen (Handschrift im Constanzer Stadtarchive) Band II: [S. I86V2] Vndwurdent uff die Jungen Fasnacht [1499, Febr. 26.] zu rath [die Eidgenossen], das Zürich, Bern, Fryburgvnd Soloturn ouch mit ainander in das Hegöw vff der fynden ertrych zugend vnd denselben, den Hegöwern,den vorzug liessend, als sy desselben vor dick /begert hatten , nämlich Stülingen vnd Hültzingen hattenhie vor vil stoltzer vbermütiger wort getriben. [S. 188]. Vff mentag in der andern Fastwuchen [März 4.],do zugend die Aidgenossen mit zwayen hülfen vnder Stouffen vnd Höwen hin, wüstend vnd branten, wassy funden, bys an die stat Engen, vnd als sy etwa mengen tag ire fynd gesucht vnd doch niemand findenmochten, darzu das wetter so kalt vnd ruch, das sy in dem feld nit mochten bliben, sy schickten in dasOberland, ob sy irrer hilf notturftig. [S. I88V2]. In disem zug haben die Aidgnossen in dem Hegöw vilguts gewannen vnd dargegen gar keinen schaden empfangen, dan das ettlich kistenfeger erstochen wurden,vnd sind dis die schlöss, so gewunnen vnd verbrant wurdent: Roseneg, Randeg, Halsperg, Honburg, Fri-dingen, Stouffen, Worblingen, Nüwenhusen, Oberstad vnd das wygerhuß zu Stüslingen, ouch die dörferEamsen, Rulisingen, Gütmatingen, Singen, Stüslingen, Hültzingen, Witertingen, Welschingen, Siechten vndvil ander dörfer vnd hoff, die alle geplündert vnd merrtheil verbrant wurdent; beschach inen alles vrnb irrefrechen, mutwilligen reden wegen, so sy gegen die Aidgenossen gebracht hatten. Das Dorf Nüwenhusenwas aines, hiess Peter Andress von Altendorf, der was ain guter redner an dem Kamergericht, der hatJacoben Mötelin vil widerdrieß gethon, derselbig gab den knechten etwas gelts, das sy im dasselbig dorfliessend verbrennen vnd das schloss, damit der gedacht Peter Andress wüste, das er es gethon. [S. 189].Hie zwüschen a ) samleten sich die Schwäbschen gar treffenlich an dem Kyn vff vnd nider; es kamen genWaltzhut 2500, gen Tungen 2100, gen Stülingen 300, das die Aidgnossen als bald gewar wurdent.[S. 189 V»]. Des Pundts oberster houptman was grauf Sigmund von Lupfen. [S. 192Vi]. An dem zinstagvor dem Palmtag [März 19.] besamleten sich zu Bulach, Eglisow vnd Keyserstül by 1500 gütter, redlicherknechten von Zürich, vss der graffschaft Baden, vnd ettlich von Schaffhusen kamen ouch zu inen, die zu-gend den nechsten gen Nünkilch, das was des bischoffs von Costentz; das namen sy in, die nun inen güt-willigklich schwürend, [S. 193] vnd zugend morndes da dannen in ir guten Ordnung vber die Wüten vffden Schwartzwald, verbranten fünf dörfer, namen ain mergklichen roub, zugend wider gen Hallow, lagendda vber nacht. Vnd desselben tages was graff Sigmund von Lupfen vnd herr Dietrich von Blumeneg mitainem mechtigen zug vff der straß, Nünkilch inzenemen, als aber er vernam, das die Aidgnossen da warend,zugend sy widerumb ah, daruff besatzten dise knecht die statt vnd das dorf vnd zugend mit irem roubwider haim. [S. 194]. Es hatten die von Hallow all ir gut in den kilchhoff geflöchnet, da der von Zürichetwa vil by inen in zusatz lagend, dan sy ie von den iren nit wychen woltend. Also vff den leisten tag
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