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nechsten gen Schaffkusen gar mit wol geladnen karren vnd wägen, das die andern nit wol züfriden wa-rend, dan sy dem anschlag gern statt gethon hetten, das sy doch on die von Bern vnd Fryburg nit vnder-sten wolten, vnd züchend ouch den nechsten haim mit irer büt vnd hatten sich wol an den graffen vonSultz vnd Lupfen gerochen. [S. 209]. In diser zit hatt sich nun der Niderlendisch zug hervff gmacht vndlagend denen von Soloturn allenthalben in ir landtschaften. Also zugend sy mit ir paner vnd 1500 manden fynden entgegen bis gen Lichtstal, da wolten sy derer von Bern vnd Fryburg warten als der nechstennachpuren. Vff Maria Magdalena abend [Juli 21.'] do randten inen die fynd für Liechstal, jouchtend dieknecht in die statt vnd erstachend deren ettlich, ritten da dannen an den berg vnd branten ettliche dörfer.In dem vernamend sy, dass die von Zürych komind, also schribend sy denen, das sy yltend, wan sy diefynd angriffend, die iren, so vff Dornegg legind vnd nott littend, entschutten woltind, eh das sy das lägergantz geschlugind, zugend daruff mit irem paner vss Liechtstal in ain holtz vff ainen berg. Also zogendie von Zürych tag vnd nacht, bis sy kamend gen Ölten, da bracheud sy frü vff vnd zugend gen Liechtstal,da funden sy ettlich houptlut vnd fendly vss dem Ergöw, die irer herren von Bern mit dem paner warte-tend. Vnder dem kam aber ain bott, der sy mant, ylentz in das feld zu ziehen. Daruff hatten die houptlutain gmaind, also wurden die Berner ains, das sy ire herrn, dan sy fast bald kämind, weiten warten vndmit gutter Ordnung an die fynd ziehen, dan die von Soloturn ain söllichen vorthayl hettind, das sy sichbis dar da wol enthalten möchten on schaden. So wurden die von Zürych ains, die wil sy noch all nüchterfast gezogen vnd machtlos wärind, so wolten sy essen vnd darnach on allen verzug zu denen von Soloturnin das feld ziehen vnd weß sy sich demnach veraintend, inen helfen verbringen. Vnd eh sich die gemaindendet, do kam aber ain bot, das sy weiten ylen, dan die fynd zugend daher vnd luffind hin vnd wider onalle sorg herberg ze suchen, huwend die studen zu hütten, rüsten die büchsen zu leggen vnd die Wagen-burg ze schlahen, vnd wo man sy in disem trüppel angriffe, hettind sy hoffnung, die sach wer bald be-houptet. Also brachend die von Zürych vff, vngeessen also nüchter, zu denen von Soloturn, die sy garehrlich empfiengen, gaben inen win vnd brott vnd was sy in dem läger mochten haben. Nun hattend sichdie find jetz besamlet, das inen ob 15000 zu ross vnd fuss vor dem schloss Dornegg zusamen kamend,das zu belegeren; vnder denen warend vil Burgunder, die man die Welschen Gwardi nampt, so hatten diebischoff vnd stett Mentz, Wurms, Spyr vnd Strasburg 800 man mit ir stattzeychen vnd vil buchsen, darzuainen reysigen zug, das sy wol enboren vnd stil gesessen, als die von Basel wärind, dan inen die Ayd-gnossen vormals zu vil güts bewisen hetten. Doch so ward es in gar wol vergolten, dan dis volck wüstnit anders, dan es wer kain Aydgnoss vorhanden, sunder wereu all im Schwaderloch vor Costentz, deshalbsy vermainten gar sicher ze sein, lagend deshalb also on sorg vnd one tagwacht, etlich machten ire hütten,die andern spylten, ettlich danzeten, ain thail prasseten, dan vil spiß vnd guts wins von dem Elsaß vndandern orten dahin gefürt was. Sy hattend ouch der merthail gwer vnd hämisch von inen geleit. Esschicktend ouch etlich von Basel vnd insunders die tumbherrn vnd die edlen, so ire fründ vnd günner indem feld hattend, vil silbergschir, lange rock vnd Schüben vnd badhembder den iren für Dornegg, als syin das bad gon woltind. Derselben ettlich, nämlich der tumbtechan von Rottenburg, beraiteten ain gutmal vff dem Münsterthurm zu Basel, daruff sy warend, in mainung da ze warten, bis Dornegg ingenomenwurd, vnd zu sehen, wie das brünne. In disen dingen giengen die houptluth mit iren knechten zu fußhinuff zu dem schloss vss dem läger, nämlich graff Hainrich von Fürstenberg, oberster feldherr, her Ma-thiß von Castelwart, N. graff von Putsch vnd ainer von Begisen. Ouch rieten ettlich lantzknecht, mansölte die Schwytzer nit verachten, sunder gut sorg haben vnd ain wacht stellen, deren ains antwurt dergraff von Fürstenberg: „Lieber, meinen ir, das es Schwytzer sehnige ? Inen ist nit so vil. so haben sy anandern orten ouch ze schaffen etc". Hie zwuschen kamend ouch die von Bern mit iren paner zu denen vonZürych vnd Soloturn, die sich zum strit rüsten, vnd kamend also dise drü ort mit irrem volck zusamen,eh das man angriff, die machten sich mit ainandern vff den berg zuforderst in das holtz, da sy aigentlichsahend vnd horten allen schimpf, gugelfür, gfert vnd wäsen der fynden, das sy tribend. Also vff denselbentag, was Maria Magdalena tag [Juli 22.~], wurden die drü ort Zürych, Bern vnd Soloturn ze rath ain-helligklich, die fynd anzegriffen, Seiend nider vff ire knüw, batend, das inen gott wolte verlihen kraft vnd