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1496. 321
Besiegelt auf zynnstag vor dem hl. Pfingsttag 1496.
Das Siegel Lienhart Engelschmans fehlt.Perg. Or. Karlsruhe.
1) 1352 fritag nach st. Johans tag ze Sünyeten [Juni 29.} verkauft Haintz der Frig, Bürger zuVberlingen seine zwei Zehnten zu Sengberg und zu Haslach IL Fr. und ihren Pflegern an die Kirche genBettenbrunnen an das Licht und an den Bau dieser Kirche um 20 Tb 3\ Costentzer Münze. Perg. Or., dasSiegel des Ausstellers fehlt. Donaueschingen.
1496, Juli. 5.
Ig0 ( Hartman Abt zu Wingarten vergleicht Marcus Stücklin, Propst, und Berchtolt
Allwigk, Jacob Rüff und Jörg Mayer, Chorherren zu Bettenbrunnen, mit ihrem Mit-chorherrn Niclausen Wältin, der letztere wird aus Gnaden „der chur und des cap-pitels" erledigt; der Nutzen der Chorherrenpfründe bleibt ihm, aber mit Ausnahmeder Gefälle von der Cur; hat er einen Titel, eine Cur zu versehen, erlangt, so soller wiederum zugelassen werden, wie ein anderer Chorherr zu Bettenbrunn ; seine Pfründesoll er mit Messehalten, Singen und Lesen zu allen Zeiten nach Laut und Aus-weisung der Statuten versehen.
Geben am zinstag nach st. Virichs des hl. byschoffs tag 1496.
Das Or. siegelte der Aussteller.Hess, Prodromus mon. Guelph. 210.
T.
1496, Dez. 17.
181. Genisius Sehättzlin, gen. Lüttold, von Rüttbier in gen verkauft um 15 fl. Hannsen Engasser von
Fürstenberg als Pfleger der Pfründe st. Erharts-Kaplanei in der Kapelle daselbst ein Malter Veesen Zins,das ihm von seinem Schwager Petter Moser als Mitgift seiner Frau zugefallen ist, aus dem Fronhof zuNiderbaldingen, der dem Gotteshaus Fridenwilr gehört.
Geben am samstag vor st. Thomas tag appostoli 1496.
Das Siegel der Stadt Fürstenberg unkenntlich.Perg. Or. Donaueschingen.
T.
1) 1504 mentag vor st. Jergen tag [Apr. 22.] geben Meisterin und Konvent zu Fridennwiler undBenedicktus Wächter, Schaffner daselbst, durch einen vor dem Landgericht der Landgrafschaft in Bareaufgerichteten Tausch der Priorin und dem Konvent zu Nydingen vff Hoffe unter Fürstemberg ein Gütleinzu Sumpforen, das 1 Malter Veesen, 3 Mut Haber zinst, ein Gut zu Nyderbaldingenn, das 2 Malter Veesen,6 Mut Haber und 60 Eier zinst und aus dem sie eine Hofstatt und „ain brauch juchart" zunächst an demFronhof genommen und an diesen um Zins geliehen haben, gegen ein Gut zu Düttishusen, gen. des BrackenGut, das 1 Malter Veesen, 1 Malter Haber Löfflnger Mass, 24 Viertel für 1 Malter zu rechnen, zinst, undein Gut zu Hüffingen im Bann, das 2 Malter Veesen, 1 Malter Haber, 2 Hühner, 5 ß h. zinst und dem vonSchellenberg 5 ß h. Vogtrecht giebt. Die vertauschten Güter sind alle rechteigen. Die ausständigen Zinseaus denselben zieht der Schaffner des Klosters, dem sie bisher gehört haben, ein. Perg. Or. mit dem Siegeldes Klosters Fridennwiler, (wie Abb. VI, No. 62). Donaueschingen.
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