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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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322 1497-

1497, Mai 2.

182. Jörg und Hawg Grafen zu Werdemberg und zum Heiligenberg stiften auf

den Altar in der Kapelle in ihrem Dorfe Stainhülb zu Ehren der Muttergottes unddes hl. Pangratyus eine ewige Frühmesse. Sie begaben dieselbe mit dem Zehnthofzu Stainhülb, wie er von Graf Eberharten zu Würtenberg, dem altern, erkauft ist"),1 & 10 ß h. Zins von 2 Wiesen zu Trochtelfingen am Grössenberg, ebenso mit vielenkleinen Renten von Wiesen daselbst, von einem Garten, von einem Wieslein „in derSchrayen", zu Stainhülw gelegen, und einem Haus mit Hofraite zu Stainhülb. DasPräsentationsrecht haben die Grafen von Werdenberg. Die Verpflichtungen des Ka-plans und sein Verhältnis zum Ortspfarrer in Trochtelfingen werden näher bestimmt b ).Geben auff zinstag vor dem sonntag Exaudi 1497.

Die Siegel der Aussteller fehlen.Perg. Or. Sigmaringen, Staatsarchiv.

S.

a) Dies geschah 1492 um 170 fl. Rh., s. Steinhofer, neue wirfc. Chronik III, 530. — Diesen Kauf bestätigte1502 st. Lorencius tag [Aug. 10.] zu Vrach Herzog Virich von Wirtemherg; damals war der Hof als Erblehen anHanns Gast verliehen. Perg. Or. ohne Siegel. Sigmaringen , Staatsarchiv. — b) Der Constanzer Generalvikar be-stätigt diese Stiftung 1497 die 18. Maii. Perg. Or., das Siegel fehlt. Trochtelfingen, Pfarrarchiv.

1) 1493 iibergiebt Graf Eberhart, der ältere, von Wirtenberg, dem Papst Sixtus IV. erlaubt hat,in seinem Lande, wo er den grossen Zehnten hat, die Neubrüche an geistliche Orte zu verwenden, demneuen Stifte zu St. Peter im Schönbuch, gen. zum Einsidel, die jetzigen und künftigen Neubrüche zu Stein-lmlwen; sollte aber die Pfarrei Steinhülwen an Einkommen so schwach werden, dass sie von den Neu-brüchen Hilfe bedarf, so bestimmen der Abt zu Bebenhusen und der Prior zu Güterstein, wieviel von diesenNeubrüchen dem Pfarrer zu geben sei. Steinhofer, neue wirtenberg. Chronik III, 535.

2) 1505 freytag nach st. Bartholomeus tag [Aug. 29.] verkauft Graf Cristoff zu Werdemberg undzum Hailigenberg Ludwig Haffner, Pfarrer zu Mägrichingen, 10 fl. Rh. Zins, wofür er sein Holz und FeldWettißhusen in Steinhilber Zwing und Bann zum Unterpfand setzt, um 200 fl. Hauptgut. Perg. Or., dasSiegel des Ausstellers fehlt. Trochtelfingen, Pfarrarchiv. E.

1497, Juni 12.

183. Sixt und Merck von Husen, Gebrüder, teilen, nachdem ihnen ihre Brüder,

Meister Cristoffel und Erhart, ihren Teil übergeben haben, ihren Besitz. Sixt erhältu. a. Lägein das Burgstall, Schowenberg das Burgstall a ) und „das burgstall enhalbder Thonow" und Nydingen das Dorf, Merck aber u. a. Schmyhen das Burgstallmit der Mühlstatt.

Geben vff mäntag vor st. Vyts tag 1497.