Druckschrift 
7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
Entstehung
Seite
17
Einzelbild herunterladen
 

Sspiiiiiliiii^

1470.

17

baut, 1 ß $i, von des Schlicharts Gut in Vbelbach 1 ß ^, von der WaltherinenGut 2 ß r9j, von des Knellen Gut 2 ß, von des Wißhors Gut 2 ß, von des ReckinGut Iß," von des Meigers Gut 1 ß), der von Liechtenfelß Zehntlein zu Haßlach,klein und gross, im .Kegbach 2 Güter, den Hof, der Swegenbach, das Lehen, dasClaus Marschack (sie) sei. gehabt hat, nämlich den Hof gen. zu dem Oden Burn (sie)im Huserbach, der jährlich 10 ß ^j Stroßburger, 2 Viertel „fißehabern", 2 Hühnerzinst und zum Drittel mit Fällen, Gericht und „täwen" liegt, des Rechbachs Gutim Huserbach, das 16 ß ^ Straßburger zinst und auch zum Drittel mit Fällen, Ge-richt und „täwen" liegt.

Geben uff mitwuch vor Vnser lieben Frowen dag nest vor der Liechtmeß 1470.

Das Siegel des Ausstellers beschädigt.Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1471 st. Virichs tag [Juli 4.] verheisst Diebolt von Gippichen, Edelknecht, der etwas Einredein die Verschreibung, welche Ludwig Kelbelin, Schultheiss zu Haselach, von seinem Vater sei. und von ihmselbst hat, zu haben gemeint hat, denselben bei dieser Verschreibung fortan ungeirrt bleiben zu lassen,nachdem ihm Kelbelin darum 10 Ellen „rot lünsch" Tuch, eine für 1 fl., gegeben hat. Wenn er oder seineErben von Kelbelin oder seinen Erben diese Verschreibung einlösen, so sind die 10 fl. wieder zurückzu-erstatten. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (24 mm D., IV A 2, im Schilde undeutliche Figur, Um-schrift unleserlich) und dem beschädigten seines guten Freundes Jos Münch von Eosenberg (25 mm D.,IV A 2). Donaueschingen.

2) 1476 frytag nach Letare [Märe 29.~\ verkauft Thiebolt von Gyppich Junker Tiebolten, Herrenzu Hohengeroltzecke und zu Bolchen, sein Gut und seine Gerechtigkeit mit der Losung im Memelsbach aufder Schneyt und am Schyberg, wie das von der Herrschaft Geroltzecke an seine Vordem gekommen ist,für 12 fl. Eh. Das Or. siegelte der Aussteller und der feste Syfrit Pfowe von Eyetberg. GeroldseckischesKopialbuch 15. Jhdt. Bl. 182. Karlsruhe. T *).

3) 1479 st. Marie Magdalenen abend [Juli 21.] empfängt Diepolt von Gippich von Georg Lempzu Wolfach 9 fl. Eh., die er auf die Wiederlösungssumme der von seinem Vater Albrecht sei. an die Ge-brüder Jörg und Berchtold die Lempen verpfändeten Burgmatte zu Gippich, gen. die Müllmatten, schlägt.Pap. Kop. 16. Jhdt., beglaubigt von Johann Sali, Notarius und Stadtschreiber zu Wolfach. Donaueschingen.

T.

4) 1480 dornstag nach Vnser lieben Frauwen tag der Liechtmesse [Febr. 3.] setzen Jacob vonBern, Schultheiss zu Zell, Hanns von Eeckenbach, Conrat von Felsenberg, Bernhart Oselberger von Falcken-bühel, Mclaus Amlung von Baden und Michel Spiser, Schreiber zu Husen, nachdem etliche Beredungenzwischen Martin von Blümeneck und dessen ehelicher Gemahlin Adelheit von Berenbach des Widems halb,das ein Teil dem andern zubringen soll, geschehen, aber bisher nicht vollzogen sind, mit Wissen JacobMünchs von Eosemberg und seiner Schwester Luden, der Kinder der vorgen. Adelheiten, dieses Widemshalb fest: Die gen. Kinder von Eosemberg versichern ihrer Mutter vom verlassenen Gute ihrer Gross-mutter Annen von Bern sei. jährlich zu rechter Ehesteuer zu Martin von Blümeneck von 400 fl. Haupt-summe, die als solche Ehesteuer bestimmt sind, 20 fl. Eh. auf 19 ß $, 2 Viertel Haber, 2 „ernhünr",1 Fastnachthenne, 1 Tagdienst, halben Zehnten, Drittel und Fälle von Jacob Schnyders Gut im Breytenbach,2g^, 2 Viertel Haber, 4 Erntehühner, 2 Fastnachthennen, 2 Frondienste, Drittel und Fälle von Hamen Glöckners

*) lieber die Bezeichnung der einzelnen Urkunden mit M, B, 8, T vgl. die Vorbemerkung im6. Bande.

VII 3

■^^^H if^. ^H ■■'.*■'

"■'

■■■■■■■1

Wmmmm

. -

.:':■.

' ■' ■ ■'.....

^^^^^^^^^

j m ■ HB ü

. -

jsWJbW

j :

■H

■ ' ■. :

ffln

.... ■::■ ' j

■WAWfll

■ ■ ' -

ffirerar

:"^-'^.',::ri.;V : :r"^ : u^'

L HM

' ■. ,;

■■■■■

'■ .

^H

1

BMWW

/ ;

■an

■■■■■ ■■■

HU

■■■

■H

HM

EBB

■Hg

I §

I ■VAVI