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1470.
zweyen fischern git man jars, einein 6 fl., hoffcleyder als anderm gesinde, 5 eilen graw Vilingers tuch zuwinterrocken, 4 eilen wyß tuchs zu hosen, 2 par schuch vnd 8 blecze. — (95) Item der harrnascher istbestelt vif ein nuwes an zynstag nacli Halbvasten [März 6.] im 59 jar, vnd synd all alt Sachen abe, vndsol im myns herren gnad herrberg geben im stätlin zu Husen vnd 4 füder holcz daryn schaffen vnd sol indarinnen fryen für stwr, wacht vnd frondienst, vnd sol der harrnascher synen tisch haben im schloß, alsvor. Darvber sol der harrnascher alles harrnaschs, so in myns herren huß ist, warten vnd versehen nachnotturft, ouch zu allen myns herren geschafften bereytt syn zu aller zytt on allen fürzng, vnd was derharrnascher zu den harrnaschen allen brucht, negel, leder, smergel oder anders, sol im myns herren gnadbezaln nach billichen dingen, ouch sol im myn herr syne hoffcleider geben, als vor. — (99) Claus Schererist gedingt vmb 7 fl. vnd hat angevangen zu Ostern [Apr. 13.] im 60 jar, hat daran 1 fl. für ein schwert,hat mer 1 fl., gab im myn herr an sampstag vor Conuersio Pauli [Jan. 24.] im 61 jar, mer sol im mynherr gelten 1 fl. von des bildschniczers wegen. — (112) Item Peter Pforrer vnd syn hnßfraw synd gedingetvnserm gnedigen herren vff den hofe, vnd sie sollen alle werck vnserm gnedigen herren ton, ouch ireneigenen costen haben selb dritt mit einer magt, die des vihes bittet vnd der frawen hilft melcken, füternvnd annders, des da nott ist, darumb sol inen vnser gnediger herr jars geben für Ion des geltz vnd tüchs10 fl. vnd was sich der magt zu Ion gebürt vnd für den costen 12 fiertel korns, 2 swyn, so die in demstall ein zyt geligen vnd erspickt werden, vnd ein magere küg zum meygen mag er lassen vff der weydgan, als lang er wil, mer 3 sester gersten, 2 sester errbissen, 1 sester müsmel, das vird eyge vnd salczesgnüg zu essen vnd ir jedem ein par schüch. Zil vff sant Michels tag. Diß geding ist gescheen an zynstagvor Michaelis [Sept. 24.] 71".
1410, Jan. 31.
2, Diebolt Herr zu Hohengeroltzecke leiht Thiebolt von Gippichen und Martin
von Blumeecke, Geschwägern „in einer gemeinschafft, einer lutzel, der ander vil"zu Mannlehen nachstehende Stücke, die ihr Vater und „schweger", der alte Albrechtvon Gippichen sei., von seinen Altvordern zu Lehen gehabt hat, nämlich den Zehnten,den Halbtheil der Zinse und 10 Juch Acker zu Eschow, 3 Juch Acker vor demVrenberg, 3 Mannsmatten, gen. die Elmat, 6 Juch Acker vor denselben, das halbeWasser, gen. die Kintz, den halben Zins vom Acker und von der Matte, welche dieMarnerin hat, die halben Zinse in Mderhoffen, 8 Juch Acker unter der Stadt Haß-lach, gen. der Brügel, einen Acker, gen. der Kampfacker, eine Mühle unter der gen.Stadt, die jährlich 2 ti, 5 ß ^ minder, gibt, 9^ ß 3\ Zins aus Clausen von Vil-lingen Baumgarten, 1 ß aus Albrecht des Seillers Baumgarten, 5 ß ^ aus Lüp-frides Haus, 1 Jauchert 1 Viertel Acker in Mderhoffen, 6 ^ von einem Garten inMderhoffen, die halbe Burg zu Gippichen und des Rappen und des Vichters Gut,6 ß 3\ Stroßburger Vorzins aus Hennis und Bertzins sei. Gütern in dem Grunde,des Schurczers Gut im Hnserbach mit Gericht, Fällen und „tawen" und aller Gewalt- ■same zu besetzen und zu entsetzen, 10 ß Gelds im Langenbach, die auch zu demhalben Hause Gippichen gehören (und zwar von des Schniders Gut, das Pelsenberck