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1352.
gangen; kein Teil darf die gemeinsamen Leute verkaufen oder versetzen, bevor sie nickt abgeteilt werden.Geben ze Enngen in der statt, an dem nehsten freytag vor st. Niclauß tag, 1351.
Das Original siegelte der Aussteller.
Lupf. Kopialbücker Tom. XVI, 5—6, Stuttgart.
1) 1353, OM. 30. Dasselbe Uebereinkommen trifft Cunrat der Vogt von Hattingen, Eudolfs sei.des Vogts von Hattingen Solin, mit Hainrick, Cunrat und Kudolf von Nuwenkausen, Gebrüdern, zu Engen,1353, am mittwock vor Allerkeiligen, a. a. 0. XVI, 6—7.
1352, Mai 4.
Stuttgart.
516. Anno 1352., am freytag nack sant Walpurg tag zu Stutgart versckreibt sick wir (sie) graf Eber-
kard von Werdemberg, daz er frau Sopbiae von Gerolzeck sckuldig sey 500 m. s. Straßburger gewigs vonkaimsteur und morgengab, und umb dise 500 m. s. kaben wir (ait) mit gunst und willen unser lieben okeyme,grafen Eberkard und grafen Vlrick von Wirtemberg, gebrüder, grafen Hainricks von Werdemberg, unsersbrudeis, und ander unser freund und diener der vorgenannten unser lieben ebelicken wirtin, frau Sopkiae etc.und ikren erben ingeben und gesezt und sezen an disem brief zu einem reckten pfände Trocktelfmgen, unserstatt, mit lüten und mit guten, an kolz, an feld, an ackern, an wisen, an wasern, an waiden, an gerickten,an vellen, by wasen und by zwi, besuckt und unbesuckt, mit allen reckten, als wir dieselben stat etc. ker-braebt kaben, und sol si und ikr erben dieselben stat fürbas mekr kan niesen, besezen und entsezen nackikrem willen, wie es ikr allerbast fugt, als lang biß wir die vorgenannte stat, Kit und gut, umb die a ) oderikr erben erledigen und erlösen um vorgesebribne zahl oder summa Strassburger gewigs, vnd sullen wirund unser erben die losung ewiglick kan in allen künfftigen jaren, welckes jars wir kommen zwiseken demObrosten tag und dem Wyßen Sonntag. Wir geloben ouck, daz wir nock unser erben sie an der vorge-nannten statt, lüten und guten nimmer nickt bekümmern, nock ansprecken sollen, weder an gaistlickem nockan weltlickem gerickt, nock sie daran kindern, nock schaffen geirrt werden, in kein wysen, okne alle gefekrd,alle die weil wir die vorgenannte statt etc. umb sie nit erlöst kabend umb die vorgenannten 500 m. s.Were aber, daz unser vorgenannte ökeyme Eberkard und Vlrick comites de Wirtemberg oder ikre erben,umb die vorgenannte unser ehelich wirtin oder ihr erben lösen wollen die vorgenannte statt Trochtelfingen,lüt und gut, umb als vil gelt, als sie unser lieber ane selig» graf Eberhard von Werdemberg 1 ) sezt unsermvatter vnd unser muter selig etc. [an] hainstur und zugelt, daz sick dann an demselben gelt über 500 m. s.Strassburger gewigs trifft, daz sol sie und ihr erben uns oder unsern erben lan werden und geuallen. Wirhaben auck die vorgenannten unser ökeyme Eberhard und Vlrick comites de Wirtemberg gebetten, daz sieunser vorgenannte ehliche wirtin und ihrer erben vogt syend und ihr schirmer und sie schirmend vor unsund aller meniglich, ob wir oder kain unser erben oder iemand anders sie laidigen, irren, kindern oder an-sprecken wölte an gaistlichem oder an weltlichem gericht, als ferr sie mügen, ohne alle geuerd. Vnd hatder vorgenannte graf von Werdenberg seiner ehelichen wirtin, frau Sophiae etc., und ikren erben disen briefgeben und besigelt mit seinem innsigel. Sigillarunt etiam rogati Eberkard und Vlrick comites de Wirtem-berg und graf Heinrick von Werdenberg.
a) Lies: sie.
Gabelkhover, Kollectaneen (16. Jhdt., Stuttgart, Staatsarchiv) I, 162 T . Mitgeteilt von ArchivsekretärDr. Giefel in Stuttgart.
1) Versckrieben für Wirtemberg; die Angabe Steinkofers (Neue Ckronik von Würtemberg I, 67),aber, dass Graf Eberhart von Wirtemberg seiner Tochter Agnes bei ihrer Verehelichung mit dem GrafenHeinrich von Werdenberg die Herrschaft Trochtelfingen zur Aussteuer gerade im Jahre 1316 überlassen