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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1352.

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habe, lässt sich urkundlich nicht belegen. Urkundlich erscheint Graf Heinrich als Tochterniann des GrafenEberhard am 9. Nov. 1317, s. Stalin, Wirtemberg. Geschichte III, 715, Anm. r.

2) Ein Laienzehnten blieb zu Trochtelfingen auch nach der Uebergabe dieser Stadt an die Grafenvon Werdenberg wirtenb ergisches Lehen; ein um 1350") geschriebener Eintrag des wirtenbergischen Lehen-buches (Perg. Or. Stuttgart, fol. 18 T ) sagt nämlich: Item Rüdger von Bartenstain hat ze lehen einen laygen-zehenden ze Trohtolfingen".

a) Sattler, Geschichte von Wirtenberg tinter den Grafen II, 73 stellt denselben ohne Grund zu 1340.

3) 1356, Juli 29. Urach. Graf Eberhard von Wirtenberg gelobt seiner Muhme Sophie von Geroltz-egge für den Fall, dass ihr Gemahl, sein Oheim, Graf Eberhard von Werdenberg, vor ihr ohne Hinterlassungehelicher Söhne stirbt, die Stadt Trohtoluingen auszufolgen, worauf derselbe ihr 500 M. S. Strassburger Ge-wäges für Heimsteuer und Morgengabe bewiesen hat, oder dafür 500 M. zu geben. Nach ihrem Tode, fallssie die Stadt erhält, sollen jedoch die Bürger von Trohtoluingen,vnd wer die stat von iren wegen innehat", dieselbe wieder an ihn antworten. Geben ze Vrach, an dem fritag nach st. Jacobs tag, 1356. DasReitersiegel des Ausstellers. Perg. Or. Wien. R.

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1352, Sept. 1.

517. Schwigger von Gundelfingen, Ritter, Berhtolt und Degenhart von Gundelfingen

Gebrüder, Schwestersöhne des von Nyffen sei., verkaufen an Schwigger von Gundel-fingen, Herrn Hansen sei. von Gundelfingen, ihres Vetters, Sohn, ihren Teil der Stadtzu Haigingen mit dem Kirchensatz und der Vogtei daselbst und die Vogtei zu Vain-husen,lüt vnd gut, si sien aigen oder lehen oder phant", wie das ihr Vater sei.,Herr Cünrat von Gundelfingen, an sie gebracht hat, um 1700 & 3\ Haller Münze,von denen ihnen 300 U h baar bezahlt sind. Mit den übrigen 1400 g h aber soll derKäufer die Leute und Güter, welche verpfändet sind, jedoch mit Ausnahme der Leuteund Güter, auf welche der Verkäufer Stiefmutterbewiset" ist, ihnen lösen. DerKäufer kann auch die Leute und Güter, auf die ihre Stiefmutterbewiset" ist,umbso vil gütz, als siv staut" jederzeit an sich lösen. Die Verkäufer sollen die Lehenvon den Lehensherrn fertigen ohne des Käufers Schaden. Dieselben setzen als BürgenGraf Friderich von Zolr von Schaltzburg, den altern, Graf Hainrich von Veringen,Herrn Hainrich den Späten von Staingebrunn, Herrn Hainrich Späten von Witlingen,Herrn Hansen den Magern, Herrn Burkart von Elrbach, den Langen, Ritter, Hansen

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Späten, den man nennt den Totlinger, Vczen den Magern, Hansen von Rütlingen,Swiggern von Gundelfingen, Albrecht sei. Sohn, Woluen den Bossen und Küni vonBurladingen. Leistung zu Vlme, Ehingen oder Rütlingen. Stirbt der Käufer ohneLeibeserben, so sind die Verkäufer und ihre Bürgen in gleicher Weise, wie gegenjene, auch gegen seinenähsten erben von sinem vatter" verbunden.

Geben an dem ahtunden tag vor Vnser frowen tag der jüngrun, 1352.

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