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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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13061307.

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1306, Okt. 11.

Villingi

en.

301. Berhtolt von Tanhain, Bürger zu Vilingen, giebt der Priorin und dem Kon-

vente des Klosters zu Nidingen Vffen Hove vor dem Schultheissen, dem Bürgermeisterund dem Rate der Stadt zu Vilingen um seiner, seiner Wirtin und ihrer beider Vor-dem Seelenheiles willen sein rechteigenes Gut zu Kilchdorf, das er von Hainrichendem Schultheissen von Vilingen weiland gekauft hat, das Cvnrat Veldeli baut, unddas jährlich je 7 Scheffel Kernen und Haber Vilinger Mass, 4 Hühner und ein halbViertel Eier gilt, mit der Bedingung, dass seine Töchter, die in genanntem Klostersind oder noch in dasselbe gehen, die Nutzungen dieses Gutes lebenslang brauchensollenze irem gewande vnd ze anderre ir notdvrft", und dass dies Gut dem Klosternach deren Tode bleiben solle. Man soll davon seine und seiner Wirtin Jahrzeithalten undoch die grossen kerzen damitte besseren, swenne vnd swie dikke esnotdürftig ist".

Geben ze Vilingen an dem nehsten zinstag vor st. Gallen tag, 1306.

Das Siegel dergemainde" der Stadt zu Vilingen.Perg. Or. Donaueschingen.

0 0

1) 1330, Mai 1. Herr "VValther, Herr "Walther, Herr Virich und Herr Virich, freie Herren vonClyngen, Herren zu Stain, geben die Eigenschaft der Mühle hei der Brücke zu Kylchdorf, die von ihnenund ihren Vordem Johannes der Bützer von Vilingen und seine Vordem zu Lehen hatten, auf des Biitzers Bittedem Komtur und den Brüdern des Johanniterhauses zu Vilingen für rechteigen. Gegeben 1330, an st. Wal-pürge tage. Die Siegel der 4 Aussteller verdorben. Perg. Or. Karlsruhe.

1307.

302. Priorin und Konvent der Schwestern zu Nidingen Vffen Houen geloben jähr-

lich an dem dritten Tage vor Vnser vrowen Lietmesse die Jahrzeit Herrn Hermannsdes Schribers, Walthers, seines Bruders, und Frau Willebirge, seiner ehelichen Wirtin,zu begehen mit dem Gütlein zu Gutmutingen, das ihnen von den genannten HerrnHermann, Herrn Walther und Schwester Haedewige, seiner Tochter, die bei ihnen indem Kloster wohnt, zugekommen ist.Gegeben 1307.

Das Siegel des Konvents (s. Abbild. No. 32).Perg. Or. Donaueschingen.

K.

1) 1336, April 25. Hainzeli, Berhtolt und Cünrat, Gebrüder, genannt die von Gisingen, kaufen vonder Priorin und dem Konvent des Klosters Vfen Hove bei Nidingen ein Gütlein zu Gvtmetingen, das Spönnesei. war, und das jährlich 4 Scheffel Kernen, 4 Scheffel Haber und '/> Viertel Eier gilt, um 30 # ^ alter Brisger,V. 35

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