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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1322.

oder versetzen, solange es ihrer ist. Hainrich Lieberman und seine Erben leihen undniessen die Fisehenzen, solange sie, die Aussteller, nicht auf dem Hofe sind; sindsie aber auf demselben, so fischen sie selbst auf ihrem Teile. Hainrieh Liebermannund seine Erben sollen sie „vffe der vogthie" schirmen, so gut sie können.

Gegeben 1321, an dem nghsten sameztage vor Vnsers herren vffart tage.

Die Siegel des gnädigen Herrn der Aussteller, Herrn Walthers von Swarzemberg (49 mm D., IVA 2, im Schilde sechsgipfeliger Berg; f S . WALTHERI. NOBILIS . DE . .. ARZENBERG.) und der StadtWaltkylche (^ 65:50 mm, IV A 1, im Siegelfelde Kirchturm auf dreigipfeligem Berge, r. davon Hasel-staude, 1. Eichenzweig; f SIGILLVM. CP7IVM. DE . WALTKILCH.) ")■

Perg. Or. Donaueschingen.

a) Abgebildet bei v. Weech, Siegel I, Tafel 25, No. 4.

1) 1357, OM. IG. Rudolf Bergeli, Bürger zu Vilingen, verkauft Cünraten dem Eiter vs der Linna,Bürger zu Vilingen, um 70 ft 3i Stehler sein Vierteil des Liebermanshofes zu Schönnow, von welchem eineHälfte bereits dem Käufer und das letzte Vierteil Hainrich Dietmars sei. Kindern gehört. Geben an st. Gallentag, 1357. Das Siegel der Stadt Vilingen. Perg. Or. Donaueschingen. R.

377.

1322, März 17.Weistum über die Heiligenberger Grafenrechte.

Schattbuch.

Wür grafe Albrecht von Werdenberg kament a ) an dem lantag zu Schattebüchund batent uns zu erfahren an dem gerichte, was unsers rechten wäre in unsergrafeschaft zum Heyligenberg. Da wart uns ertheylt: Wa ein schädlicher mann be-griffen in der grafeschafft wird, an in freyen statten, daß man uns den antworttensoll; und hant behaubt, daß, wa ein b ) herkommen mann komt °) in unser grafeschaft,daß der durch rechten keinen herrn ä ) soll nehmen, dann uns; und hant behaubt umbden todschlag und friedebruchß wunden, daß dar umb nieman [richten] soll, wann wür;und hant behaubt, daß die clöster, die vogtes nit enhan sont durch recht 6 ), daß sichder durch (sie) nieman f ) unterziehen soll, wann wür; darnach hant wür (sie) behaubt 8 ),daß in unser grafeschaft nieman soll bachen, noch schenckhen, noch metzgen, wannmit unserem willen, wann in des reiches statten; und hant behaubt 11 ), daß, warechtefrohn walde seynd, daß die durch recht niemand bannen soll, wann wür*); und hantbehaubt, daß in der grafeschaft ein kein k ) meß, weder kornmeß, noch tuechmeß,noch weinmeß 1 ) soll seyn, wann damit die grafeschaft bewiden m ) ist, daßelb meßist bauers meß u ); und hant behaubt, wa mühlinen seynd in unser grafeschaft, daß würdie durch recht besorgen sont umb das imj, umb daß das wasser gange, wa es zurecht seinen fiuß habe an die mühle, und die zargen 0 ), die soll seyn in derwitten p )