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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1321.

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yon Blümenberg, der Herr zu Hüvingen ist, vor Hainrich dem Schultheissen und vorden Bürgern zu Hüvingen zu seinem Seelenheil der Priorin und dem Konvent desKlosters Vffen Houe sein Gut zu Baldingen, genannt Cünrat Gosolts Gut, jedoch mitAusnahme von 2 Viertel Korngeltes aus dem Acker Ze der Studun, die der Kircheze Evingen werden sollen, zu eigen und dazu sein Haus zu Hüvingen mit dem Hofe,auf dem dasselbe steht.

Gegeben 1320, an dem nehsten zistage vor st. Georgien tag.

Das Siegel Junker Albrehts von Blümenberg (s. Abbild. No. 51).

Perg. Or. Donaueschingen; Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins XXV, 414.

E.

Vor 132 l a ).375. -Aus dem Lehensregister des Grafen Eberhart von Landau.

Dis sint minu manlehen: ... Hainze, dez vogts sun von Fridingen, het von mir Dietlihofen vndVgendorf vn was zen guten heret•>) ...

Das sint die die[n]stlüt: ... Felsoberg vnd sin wirten vnd ir kint ...

Der Vogt Schiltung het von mir daz gut, daz der truhssason von Vrach vnd Velsoberg was zeAmervelt.

Perg. Or. Stuttgart; Sattler, Wirtenberg unter den Grafen n, 40.

a) Das Datum ergiebt sich daraus, dass in diesem Lehensregister der 1321 zum letztenmale genannteTruchsess Walther von Warthausen erwähnt wird. Der Lehensherr ist Graf Eberhart I. von Landau, der zuletzt1322 urkundlich vorkömmt.

b) Weiterhin wiederholt das Lehensregister diese Angabe und fügt hinzu: vnd die vogtaige, die dazu herent.

1321, Mai 23.

376. Cvnrat und Johans, Johans Lyebermans sei. Söhne von Waltkyleh, und Ort-

liep, ihr Schwestermann, kommen mit Hainrich Lyebermann von Vilingen und dessenKindern Hainrich, Katherinen und Margarethen also überein: Sie und ihre Erbengeben denselben und ihren Erben jährlich zu st. Martins Tag „von dem gute siner(Hainrich Lyebermans) vogthie des halben hoves ze Schönnowe", der Johans Lyeber-mans sei. war und nun ihnen gehört, 1 # 3\, zu Vilingen gäber; sie dürfen von den-selben fürbass nicht um mehr genötigt werden. Kommt das Gut irgendwie aus ihrenHänden, so haben Hainrich Lyebermann und seine Erben das Recht, „daz sü daz gutsvnt nieszen, als liep inen iro sela sint vnd als sv wenent, daz sü rehte tügen". Giebteiner von ihnen irgendwie seinen Teil einem andern, der sein „geerbe" ist, so bleibt demVogtherrn dennoch jährlich das vorgen. Pfund zu beziehen. Sie dürfen das Gut leihen

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