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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1306.

Cünrado dicto Widmer, fratre Hermanni, cum uxore et liberis, Heinrico dicto Da Vssenan cum liberis, Bur-chardo Fabro cum uxore et liberis et Johanne fratre eius, dictis Keiner, cum matre eorum, Heinrico dictoLinder cum uxore et liberis, Volkardo dicto Wielande, C. dicto Markolvinger et germanis eius, H. dictoWidmer et germanis et matre eius, Berchtoldo dicto Wächter cum uxore, liberis et germanis et matre eius,dicto Mesenner cum uxore et liberis, magistro Cünrado, praeposito ecclesiae st. Johannis Constantiensis, quiin licitatione publica maius pretium obtulit, pro 112 m. a. ponderis Constantiensis, quae in exoneratione de-bitorum, quibus in usuris apud Judaeos et in obstagiis obsidum damna intolerabilia cotidie accreverunt, con-vertnnt, vendunt et coram officiali curiae Constantiensis recognitionem hanc in iure faciunt. In firmitatemperpetuam venditores vicarios Gerhardi Constantiensis episcopi in spiritualibus et temporalibus generales pe-tunt, ut omnia supradicta per appensionem sigilli episcopalis et Constantiensis curiae, quibus utuntur, confir-ment, cum ipsi scribendi peritia careant. Actum in nostro monasterio et Constantie consumatum, 1313.,3. kalendas Maii, indictione 11. Die Siegel des Bischofs von Constanz (wie an No. 159, 1, a), des ConstanzerOfficials (wie an No. 225, 2) und des Abtes von St. Georgen (wie vor); das des Konventes von St. Georgenfehlt. Perg. Or. Schaffhausen.

3) 1327, Juni 5, SchaffJiausen. Johans Abt und der Konvent des Gotteshauses Allerhailigen zuSchafhusen kommen unter anderem mit den Priestern Cünrat und Jacob, Gebrüdern, von Henchhart, die inihrem Konvente sind, über Güter, die sie gekauft haben, und die sie nutzen dürfen, überein. Darunter istauch ein rechteigenes Gut zu Slatt in Hego, das 6 Mut Kernen, 1 Malter Haber gilt, und das von denWidmern zu Slatt gekauft wurde. Geben in vnserm, dem vorgenanten gotzhus, an dem fritag in der Pfingst-wochen, 1327. Die Siegel des Abtes und Konventes nicht gut erhalten. Perg. Or. Schaffhausen.

4) 1341. Walther Koth von Eandenberg verkauft sein Gut zu Schlatt am Randen an das SpitalSchaffhausen. Stoll, Beschreibung des Amtsbezirkes Blumenfeld 268 a ).

a) Die Urkunde war in Schaffhausen nicht aufzufinden.

5) 1355, März 24. Schaffhausen. Egbreht der Schultheiss, Ritter, der ältere, und der Rat zuSchafhusen bekunden, dass vor ihrem Stadtgerichte Hainrich der Messner von Slatte, des Klosters zu SantAgnesen in Schafhusen Ammann, dieses Kloster zu rechtem Gemeinder an all seinem Gute genommen, unddass diese Gemeinde von ihm Johans Brümsi, Bürger zu Schafhusen, an seine Hand anstatt des Propstes,der Meisterin und des Konventes dieses Klosters aufgenommen hat. Dis beschah und wart och dirre briefgeben ze Schafhusen, 1355, an Vnser frowen äbent in dem Merczen, als ir got gekündet wart. Die Siegeldes Schultheissen und der Stadt Schafhusen, unter die sich Mesener, der kein eigenes hat, verbindet, fehlen.Perg. Or. Schaffhausen.

1306, Febr. 1.

Freiburg.

300. Herr Albrecht, Herr Gregori und Conradt von Falckhenstein, Herr Burckhard

Mainwart, Ritter, Waltlier von Falckhenstein, Hildebrandis sei. Sohn, Lorentz vonFalckhenstein und Niclauß, sein Bruder, gewähren der Meisterin und der Sammlungder Klosterfrauen des Gotteshauses zu Fridenweyler in dem Schwartzwald, für alles,was sie innerhalb der Ringmauern des Klosters in ihremreventer" zu ihrer Not-durft bedürfen, Zollfreiheit zu Falckenstaig.

Geben zu Freiburg, 1306, an Vnser frawen abend zu der Liehtmeß.

Das Original siegelten die Aussteller (mit Ausnahme des Mclauß von Falckhenstein, der kein Siegel hat).Fridenweiler Kopialbuch von 1663, fol. 112. Donaueschingen. R.