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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1307.

und geben dasselbe ihrer Schwester Vrenvn,in demselben closter wesent." Nach deren Tode soll das Gütleinan das Kloster fallen, das dafür die Jahrzeiten ihres Vaters Cünrat sei. von Gisingen und ihrer Mutter Engelvnbegehen soll;were aber, das dv iargezit von kainer saclie wegen versvmet wrdin, so sol dv priorin, dv sub-priorin, dv schaffenerin vnd dv kvsterin ane vnsern herren stan ane allerslaht geverde." Gegeben an st.Markes tag des hl. ewangelisten, 1336. Die Siegel der zwei erstgenannten Aussteller Hainrich (wie Abbild.No. 57) und Bertholt (27 mm D., Wappen, wie Abbild. No. 57; f S' BERTHOLDI. D'. GIZINGEN); das Cünratsfehlt. Perg. Or. Donaueschingen. B.

2) 1348. Okt. 21. Hug von Almshouen,den man nemmet der Bonere," giebt mit Zustimmungaller seiner Söhne: Fridrichs, Johansen, Hugen, Budins, Fridrichbikken und Hainrichs, auf seinen Todfallallen seinen Töchtern, die er in dem Kloster zu Nidingen hat, nämlich Annen, Nesun, Gretun, Verenun, Bridun, desHüsers Gut zu Gütemtingen. Nach dem Tode dieser Töchter soll das Gut an des Konvents Tisch fallen,und soll das Kloster dafür die Jahrzeit seines (des Ausstellers) Vaters Fridrichs von Almshouen, seiner MutterGerhiltun, seines Bruders, Herrn Johans von Almshouen, Ritters, dessen Frau Lügartun, seines (des Aus-stellers) Bruders Huges von Almshouen, endlich seine eigene und die seiner ehelichen Wirtin Annen undaller ihrer Kinder begehen. Geben an der Ainlüf tusent Magd tag, 1348. Die Siegel des Ausstellers undseiner Söhne Fridrich, Johans und Hug, unter denen sich,won si aigner insigel nit haben", auch die andernobengenannten Söhne verbinden. 1) Hugs (s. Abbild. No. 73). 2) Fridrichs (29 mm D., IV A 2, Wappen wieAbbild. No. 73; f S' FRDDERICI. D . ALMSHOVE). 3) Johanns (im Siegelfelde ein hl. Kriegsmann, in derr. Lanze, in der 1. Schild, (wohl der hl. Mauritius); f S' .IOHIS .RCOR. ECCE. IN.TEGGINGEN, s. Abbild.No. 74.) 4) Hugs (im Siegelfelde ein hl. Bischof (ob Martinus ?), darunter das Almshofer Wappen beschädigt;t S'. HVGONIS . RCÖRIS . ECCE . IN . HAINDINGE, s. Abbild. No. 75). Perg. Or. Donaueschingen. R.

3) 1354, April 23. Priorin und Konvent des Klosters Vff Houe verheissen für den Fall, dass Angnes,Margreth, Fren und Bryd von Almshouen sterben, und an ihren Konvent an den Tisch das Gut zu Gütem-tingen fällt, das der Wagner baut, und das Hug sei. von Almshouen seinen vorgenannten Töchtern gegebenhat, damit sie davon Herrn Johansen, seines Bruders, und Frau Lügarten, seiner ehelichen Wirtin, Jahrzeitbis an ihren Tod am Gutentag nach ausgehender Osterwoche begehen sollen, diese Jahrzeit alljährlich zufeiern und das Geld aus jenem Gute zur Besserung des Mahles unter den Konventfrauen zu verteilen. Thunsie das nicht, so sollen Herr Hug, Johans, Fridrich"Bikk und Hainrich von Almshouen oder ihre Erben dasGeld an sich ziehen und jene Jahrzeit begehen. Das Kloster darf das Geld nicht verkaufen, noch sonst ver-kümmern. Geben an der nahsten mitwochen nach vsgander Osterwuche, 1354. Das Siegel des Konvents(wie Abbild. No. 68), Perg Or. Donaueschingen.

1307, Jan. 10.

Bräunungen.

303. Hug der Vogt und die Richter zu Briiliugen bekunden, dass vor ihnen Ite

die Smidin Bruder Cünraten, dem Propste, anstatt des Gotteshauses zu St. Bläsinihr Gut, gen. Wernhers des Smits Gut, als rechteigen um 8 Ü 5 ß ^ alter Brisgerverkauft hat. Zeugen: Hug der Vogte, Virich der Vogte, Rudolf der Vogte, RunBurkart der Bäler, Berhtolt Tulli, Wiggli . . . Wetzel.

Gegeben ze Brülingen, an dem nehsten cinstage nah dem zwölften dag zeWihennahten, 1307.

Das Siegel der Stadt Brülingen (wie Abbild. No. 30) beschädigt.Perg. Or. Karlsruhe.