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1305—1353.
ihm zii Lehen gehenden Wiese im Emminger Bann im Riet, die Burchart Trost, sesshaft zu Phorren, für17 ft A alter Prischer an die Priester, Herrn Sifrit, den Leutpriester von Tainingen, und Herrn Cvnrt (sie),genannt von Wurmlingen, seinen Schwestersohn, verkauft hat. Da aber Priester „dur reht nvt lehen habenson noch enmugen", so nimmt Eberhart von dem Verkäufer die Wiese zu seiner Hand und giebt die Eigen-schaft der Wiese mit allem Rechte den vorgenannten Priestern. Beschall an st. Thomans abent, 1329. DasSiegel Eberharts von Lupfen abgefallen; das des Burchart Trost stark beschädigt. Perg. Or. Villingen,Spitalarchiv. S.
5) 1331, Nov. 26. Vülingen. Benzce von Honsteten, Herrn Wernhers sei. Sohn von Honsteten,eines Ritters, giebt um seines und seiner Vordem Seelenheiles willen seine Schuppose zu Emmingen in derBare, die er von Biurchlin sei. von Emmingen gekauft hat, und die jährlich 5 Mut Kernen, 6 Mut Haberund 2 Hühner gilt, dem Gotteshause von St. Blesin, behält jedoch lebenslängliche Nutzniessung derselbensich vor. Disse beschach vnd wart der brif gegeben ze Vilingen, 1331, an st. Cvnrades tage. Das Siegelder Stadt Vilingen (der Aussteller hat keines) fehlt. Perg. Or. Karlsruhe.
6) 1333 — 60, Nov. 24. Villingen. Schultheiss und Rat zu Vülingen beurkunden, dass SchwesterSophya von Wurmlingen, Bruder Sifrit, Herr Cünrat, Leutpriester zu Gebisdorf, und Bertholdus von Wurm-lingen, alle drei Gebrüder, die vom Abte Hermann und dem Konvente zu St. Gallen den Portzehnten zuEmmingen vor dem Wald als Leibgeding empfangen haben, dafür jährlich in den nächsten acht Tagen nachst. Gallen Tag ein Malter Veesen und ein Malter Haber Villinger Mess einem Portner von St. Gallen oderseinem gewissen Boten in Villingen zu zinsen haben. Die vier Leibgedinger bestätigen dies. Dirre briefwart gegeben ze Vilingen, an st. Katherinen abent ... a ). Das Original siegelten die Stadt Villingen undder Leutpriester von Gebisdorf für sich und die drei andern Leibgedinger, die kein eigenes Siegel hatten.Original verschollen; Abdruck nach dem sogen. Codex traditionum Sangallensium des 17. Jhdts. bei Wart-mann III, 731.
a) Das Jahr fehlt; die Urkunde ist also nur allgemein der Regierungszeit des Abtes Hermann von St. Gallen(1333—60) zuzuweisen.
7) 1336, Febr. 20. Johans Hindermutz von Vylingen, des Zollers Tochtermann, verkauft die Hälfteeines Gutes zu Emmingen, das Walther Holle baut, und dessen Hälfte jährlich je 4 Scheffel Kernen und Haber,V» Viertel Eier und 1 ß ^ und 2 Hühner gilt, mit Willen Friderichs des Zollers, seines Schwagers, der denandern Teil dieses Gutes hat, dem Priester Cünrat Speten von Vilingen als lediges Eigen nach der StadtVilingen Recht zu lebenslänglicher Nutzniessung um 27 Ti A Brisker. Nach des Käufers Tode sollen Schult-heiss und Bürgermeister zu Vilingen mit ihres Rates Rate sich des Gutes unterziehen und einen Altar inst. Nycolaus Kapelle bei der Altenstat um Kathrinen der Strübinginen zu Vilingen und B&rcharts des Hop-pelers von Sunthusen und aller ihrer Vordem Seelen willen, „die daz gut dar gegeben hant", begaben. Istdies nicht möglich, sollen dieselben „daz gut anleggen in der stat ze Vilingen oder dervor an ainen andernalter, da sü dunket, daz ez aller beste ze tröste kome den selan, die daz gut dar gegeben hant, da sol ouchdaz selbe gut iemerme denne eweclich hin dienen". Geben an dem zinstage nach Aller manne Vastnaht,1336. Das Siegel der Stadt Vilingen fehlt. Perg. Or. Karlsruhe.
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8) 1349, Juli 24. Schwester Bryde, Virich des Vettern sei. Tochter, giebt als ihr und ihrer ElternSeelgeräte von ihrem Gute zu Emmingen, das Berhtolt Hohschlitz baut, und das jährlich 9Va Scheffel Kernenund ebensoviel Haber, 4 Hühner, 30 Eier, 6 ß Briszger gilt, als Vorzins 1 Malter Kernen, 4 Hühner, 30 Eierdem Armenspital zu Vilingen zur Besserung des Mahles der Siechen. Das Spital muss dafür 1 ß ^ demGeistlichen des Spitals zur Begehung einer Jahresmesse, 1 Scheffel Kernen den Siechen „an dem Velde" zuVilingen, 6 ß ,$\ den Pfaffen zu dem Münster und in der Alten Stadt zu einem Jahrgedächtnis und 1 ScheffelKernen an des hl. Kreuzes Altar in der Alten Stadt geben. Geben an st. Jacobs abend, 1349. Das Siegelder Stadt Vilingen. Perg. Or. (doppelt vorhanden) Villingen, Spitalarchiv. S.
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9) 1353, Mai 23. Vülingen. Virich Berwart, Bürger zu Vilingen, giebt Herrn Cünraten, seinemBruder, st. Johans Ordens, ein Gütlein zu Emingen, das Jacob Gesteli baut, und das je 6 Scheffel Kernen