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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1305, Febr. 1.

Bräunungen*

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296. Hainrich von Emingen,burger ze Vilingen vnde ze Brülingen", zu Vilingen

sesshaft, vergleicht sich mit Abt Berhtolt von St. Blesien in dem Swarzwalde undmit dessen Amtleuten um die Ansprache an dem Hofe und Zehnten und allen den,diedarzv gehaft", zu Emingen und verzichtet mit seinem Sohne Burkart auf die-selben vor Vogt, Rat und Gemeinde zu Brülingen. Zeugen: Hug von Offetringen,Vogt zu Brülingen, der gemeiner Mann dieses Vergleiches war, Peter Krelle, Hain-bürge, der Schultheiss von Vilingen, Johans der Burger, Bobbe der Vogt von Bon-dorf, die Schiedsleute.

Diz geschach vnd dirre brief wart ze Brülingen gescriben an dem nehstengvtemtage vor Vnser fröwen tag der Kerzewihi, 1305.

Das Siegel der Stadt Brülingen (s. Abbild. No. 30) beschädigt, angehängt, weil Heinrich von Emingen:Bürger daselbst ist.

Perg. Or. Karlsruhe.

1) 1317, Juni 7. St. Blasien. Burkart der Eminger, Bürger zu Vilingen, verzichtet vor Peter demCuster zu St. Blesien, Meister Wernher von Einegge, Chorherrn zu St. Stephan zu Costentz, dem Kirchherrnvon Loffingen, Chünrat dem Camerer, Burkhart dem Keller von Loffingen, dem Etter, dem Maier von Lof-fingen, Peter dem Ammann von Schonowe, Ernfrit von Tittishusen und Gerung von Brülingen auf seine An-sprüche an Hof und Zehnten zu Emingen gegen den Abt Bertholt und Bruder Hainrich, den Maier zu Emingen,im Kloster St. Blesien. Dieselben hatten den Zehnten seinem Vater Hainrich sei. von Emingen auf 4 Jahreversetzt, und die Erträgnisse des Zehntens während dieser 4 Jahre hatte derselbe ihm vorausgegeben. Gebenze St. Blesin, an dem zistag vor st. Barnabe tag, 1317. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen.Karlsruhe.

2) 1322, Mai 29. Jacob Stehelli, Bürger zu Vilingen, giebt, nach seinem Tode anzutreten, demArmenspital zu Vilingen seine Wiese zu Emmingen, genannt Stehellins brvel, jährlich 5 Scheffel Kernengeltend, damit daraus nach seinem Tode an seinem Jahrtage den Dürftigen im Spital 4 Scheffel, den Siechenaine dem velde" aber 1 Scheffel werde. Will das Spital die Wiese selbst heuen, so muss denen im Spitaljährlich 16 ß ^ zu Vilingen gäber, den Siechen aber 4 ß ^ gezahlt werden. Wird die Bedingung ein Jahrlang nicht erfüllt, so fällt die Wiese an st. Blesins Altar und an st. Joses Altar zu Vilingen in St. JohannesMünster, das zur Leutkirche gehört. Gegeben 1322, an dem Pfinggest abende. Das Siegel der Stadt Vilingen.Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S.

3) 1322, Mai 29. Eberhart Loseli und die andern Pfleger des Armenspitals zu Vilingen verpflichtensich gegen Jacob Stehelli, einen Bürger zu Vilingen, der dem Spital nach seinem Tode seine zu Emmingengelegene,Stehellins Brvel" genannte Wiese, die jährlich 5 Scheffel Kernen gilt, gab, zu seinem Jahrge-dächtnisse jährlich den Dürftigen im Spital 4 Scheffel, den Siechen an dem Felde aber 1 Scheffel Kernen zugeben. Will das Spital die Wiese selbst heuen und brauchen, so müssen sie für das Korn 16, beziehungsweise 4 ß $.geben. Der Kaplan erhält von dem Korn, beziehungsweise dem Gelde 6 A- Wird ein Zins nicht in Jahres-frist gezahlt, so fällt die Wiese an st. Blesins und an st. Joses Altar in st. Johannes Münster, das zur Leut-kirche gehört. Gegeben 1322, an dem Pflügest abende. Das Siegel des Spitals Vilingen (wie Abbild. No. 36).Perg. Or. Villingen, Spitalarchiv. S.

4) 1329, Bes. 20. Eberhart von Lupfen, Freiherr, giebt seine Zustimmung zum Verkauf einer von.

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