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5 (1885) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 700 - 1359
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1276.

von Tenninbach in demselben irme hone vihes hent, daz ir eigen ist, oder da sv teil alder gemein an lient,si wintern es in dem houe, oder es kome inen dvr walt, daz svn sv uf dem vorgenannten irme gute weidon,alse es ihnen füget, wen sv och, so svn sv daz selbe vihe, es si deine oder gros, weidon zwvschent der Bri-genne vnd der Kvrna derhalp, da Kvrneg dv bürg stat. Were aber, daz si dishalp weidende wurden dazselbe vihe, daz sün si vf irme gute tun, es wer denne alse verre, daz si ir ros oder ir rinder, die sv gewin-tert liettin, die mvgen si wol triben vnd weidon, alse der weg gat von Volkenswiler vnz an Verenbacherweg vnde niena, wan in den holzern. Vnde swa die burger ein almeinde vsgeben, da sv hin varn svn, oderwurde es verbrant, vf dem selben gut da ensvn si in vier iaren nvt vfvarn szwüschent der Brigene vndder Kvrna, da dv bürg Kürnegg lit, mit ir vihe, alse hie vor geschriben stat. Beschehe och, daz die burgerein almeinde vshuwin oder wurde verbrant disehalp der Kürna enzwüschent dem wege, der von Volkens-wiler an Verenbacher weg gat, so sün enhein vihe darvf lassen gan, e die burger ihr vihe druß lant gan."Zeugen:der vorgeschriben abbet Johannes, brüder Andres von Totinkouen, brüder Cünrat Meise, grozkeller,brüder Walther von Mochenhein, priester von Teninbach, brüder Algos, meister ze Hardern, vnd brüder Jo-hannes, meister ze Roggenbacli, Hüg Stehelli, schvltheisse ze Vilinge, Eberhart Welling, burgermeister, Eber-hart, sin svn, her Walther der alte Lecheler, Walther, sin svn, Cünrat der Heinbürge, Burghart Hemerli,Berhtolt von Tanhein, der von Tochingen, Burghart Blez, sin brüder, Johannes Vetterli, Cünrat vnd Johannes

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von Tanhein, Cünrat Bergli, Virich von Kostenz, Otto der Vetter, Heinrich von Owoluingen, Cünrat vonTvnningen vnd ander erber lüte gnvge." Geschach ze Vilingen,vnd war och da geoffenot in gemeinem rate,"an st. Martins abent, 1310. Die Siegel (an gewirkten Leinenschnüren) des Grafen Egen von Fürstenberg (abge-bildet Band H, 13) des Markgrafen Heinrich von Hahberg' (wie an No. 200, 2) und des Abtes von Tennen-bach (wie an No. 188, 10); das der Stadt Villingen abgefallen. Perg. Or. Villingen. S.

2) 1321, Sept. 7. Hainrich und Bürchart, Gebrüder, von Kvrnecke verzichten für sich, alle ihreErbenvnd für alle Kvrnecker" mit Zustimmung ihres Herrn, des Grafen Egenen von Fürstenberg, gegen-über dem Kloster Tenninbach auf alle Ansprüche an dem Waldin der Wynterhaldün gelegen ob Bockem-bach, dem man sprichet der Herren walt", für 5 Sf /Sj Brisker. Zeugen: Walther der iunge Lecheler, Schult-heiss, und Cvnrat von Tanhain, Bürgermeister zu Vilingen. Gegeben 1321, an Vnserre vrowen äbende deriüngern. Siegel des Grafen Egen von Fürstenberg (abgebildet Band I No. 636); Heinrichs von Kirneck (rj45:39 mm, IV A 2, im Schilde gestürzte, bis über die Hälfte herabreichende Spitze, das untere Schild-feld gestrichelt; f SIGILLVM . HEINRICI . DE . KVRNEG.) und Burkhards von Kirneck (42 mm D., IVA 2, Wappen wie vor, der Schild von erhabener Linie umrahmt; S. BVRCABDI .DE . CVRNEG.). Perg.Or. Villingen. S.

3) 1324, Okt. 31. Markgraf Heinrich von Hahberg und Rudolf von Keppenbach und des Mark-grafen Sohn Heinrich und Burchart von Keppenbach, Berhtolt Zuckemantel, Johannes Blezzer sind zugegengewesen, als folgende Brüder von Teninbach, die alle im Hof zu Roggenbach Meister waren: brüderLüpolt,brüder Cünrat der Friburger, brüder Burchart der pfhister, brüder Heinrich, sin brüder, der schafer, brüderRüprech, brüder Heinrich Harnech, brüder Walther von Lüzenwalde, brüder Johannes Stolle", die Gränzendes Hofes Roggenbach auf ihren Eid angaben,alse die lachen ze Roggenbach stant: der stein obe demcrüze in der widen vf der Arnegge obenan vnde der Vfreht stein in den Vorhen mit drin zeichen vnde derstein mit eime crüze bi der Hohen tannun obe dem Swarzen brunnen"; was unterhalb der Steine liegt, gehörtnach Teninbach, was oberhalb der Gebauerschaft von Dürhein. Beschach und gen 1324, an Aller heiligenabent. Die Siegel des Markgrafen Heinrich von Hachberg (wie an No. 200, 2) stark beschädigt; das Rudolfsvon Keppenbach fast ganz abgefallen. Perg. Or. Villingen. S.

1216.

203. Gertrudt die Schultheissin und Elisabeth, ihre Schwester, geben den Frauen

von Fridenweiler gegenüber ihre Ansprüche auf das Gut zu Ditishausen auf.

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