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1275—1310.
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der Stadt 10 ehrbare Männer nehmen. Aus diesen 10 soll das Kloster 3 Mannwählen, welche mit den 3 Mönchen „mit gestabotem eide" 6 andere wählen sollen,die ausserhalb der Stadt sind. Können sie sich bei der Kur nicht einigen, so er-nennen die Villinger 3 und die 3 vom Kloster auch 3. Die also erwählten 12 Ge-meine sollen dann einen gestabten Eid schwören, dass sie „nah sinnen vnd wizzennach zeichenne vnd nah lachenne" beider Teile Güter untergehen wollen. Misshellendie 12, so soll GrafGötfrit und Cunrat der Buzze einen Eid schwören, dass sie ihneneinen Obmann geben wollen. Das Haus zu Rogenbach im Hofe, das verbrannt wardsollen die Bürger, neu, so, wie es vor dem Brande gewesen, bauen lassen bis nächsteWeihnachten, „vnde swa man daran missehillet, daz sol vffen der brvder orden vndegehorsam! stan, die ze Rogenbach sint, wie man daz bessern svle". Wegen allenSchadens, der zu Rogenbach den Herrn von Thennibach geschehen ist, und „vmbeir laster" soll Graf Götfrid und der Buzze entscheiden mit Vorwissen des Abts, undnach dieser ihrer Entscheidung sollen die von Vilingen „den schaden vnde daz laster"bessern. Als Bürgschaft für die Ausführung und Einhaltung der Bedingungen setzendie Vierundzwanzig von Vilingen als Pfand 40 M. S. und geben dafür als Bürgenaus ihrer Mitte: „den Schultheissen Bergelin, Otten den Schultheissen, hern Wernherden Veter vnd Otten, sin svn, Heinrichen den Mvnzer, Walthern den Lecheler, Hein-richen den Heinbvrgen, hern Sollen, Hvgen Stehellin, Herman den Mvnzer", die sichzum Einlager verpflichten. Stirbt einer derselben, so haben die Vierundzwanzigeinen andern aus ihrer Mitte als Bürgen für denselben zu stellen.
Dis beschach 1275, an Vnserir frowen abent der ivngervn, ze Vilingen in derstat, in der hvse von Theninbach, vor allen den vier vnd zwenzegen, die do daheimewarn, vor hern Rechen, herrn Schamein, phafe Banzen vnde vor andern biderbenlvten gnügen.
Von den Siegeln abgefallen das des Grafen Gotfrid und das der Stadt; nicht gut erhalten das desMarkgrafen Heinrich von Hahberg, „vor dem disv schidvnge bi dem ersten geschach vffen Lerchvnvelde",(68 mm D., HI B 3, im Schilde Schrägbalken).
Perg. Or. Villingen. S.
1) 1310, Nov. 10. Tillingen. Graf Egen von Fvrstenberg, Herr zu Vilingen, und Markgraf Hein-rich von Hahberg entscheiden als Schiedsrichter zwischen dem Kloster Teninbach und der Stadt Vilingenwegen des Hofes zu Eoggenbach. Sie sprechen dem Kloster den Hof mit allem Zubehör zu und setzen dieGränzen fest. „Vnde sind diz dv selben lachen vnde zil: Da der Swarze brvnne entspringet vnd in denEoggenbach gat vnd swas einenthalp dem Eoggenbach ist, der Tennivirst vnd die blossina, die vmbe denhof ze Eoggenbach sint, vnd daz geneige vsser dem Hohenbach in den Chuchibach gat, alse dv lachen stant,vnd von dem Chuchibach vnze an die Kürna vnde von der Kurna vnze in Hinderganges loch vnde vonHinderganges loch vnze an den marchstein, der an dem wagenwege stat, der von Vilingen gegen Eoggen-bach gat, vnde denselben wagenweg abe vnze in den hof ze Eoggenbach. Swas och die vorgenannten herren
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