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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
Entstehung
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509
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1493.

vngeuerlich inzunemen, wie von alter her kommen ist, deßglichen ire almenden inholt (sie) vnd velt, wunne °), acker vnd weide, trib vnd tridt, sowyt sy das von alterherbracht, mit sampt des Mayers gesäß, wunne °), acker vnd weide im Diegerspachvnd wunne c ) vnd weid am Aichberg vnderm Gechbach (doch sust im Diegerspach vndam Aichberg vns an holtz, velde, aigenschafft vnd oberkeit vnabgebrochen), dermaßdie greben vmb die stat sint ir vnd dero jedes zu besetzen vnd entsetzen, zu verban-nen vnd zu verbietten an d ) suben Schilling pfening, darzu ire wine, brot, fleisch vndander ire noturft zu besehen, zu erloben, zu verbietten, zu pfenden vnd zu stroffenmit vnd vnns zwen schulling pfening, vnd das heist der burger gebott: sollichs alles,wie vor stat, sol der stat sin vnd zügehorn. Damit sollen die burger die stat buwen,ouch der stat nutz schaffen vnd werben zum besten von dem, so also vervallet vndder stat ist. Vnd damit der stat daz ir, ouch bot vnd verbot, wie obstat, inbrachtvnd ernschlich zum wessen der stat von dem burgernmeister gesehen werde, sol jedemburgernmeister vsß disen der stat gefeilen ziehen Schilling pfening jars zu Ion gebenwerden vnd sy darvmb schuldig sin in irer jarr rechnüng den burgern ain gantze be-zalung zu tund vnd nichts vßsteen zu lassen, es were dann von Schultheiß vnd ratbewilligt. Deshalb ist in zügelasen, von den wirten vnd andern al vierziehen tagrechnüng vnd bezalung zu nemen; were inen das nit ton wolte, mögend sy durch ainstatknecht pfenden vnd pfandt vierzehen tag ligen Ion; lost der verpfendt das pfandtin der zit nit, so sollen vnd mögen sy das pfandt verkauffen vnd vmbschlahen onrecht, on fürwort vnd one geuerde. Wa sy aber der stat so hinlasig weren vndobgemelte der stat bot nit inbröchten, das doch von inen nit sin sol, so mögend wirvnsern amptman noch vsßsteligen botten griffen Ion, doch sust disser fiwheit vnabge-brochen. Vnd damit die zwölf des gerichs (sie) dister minder vmbzogen werden,so sol ein jeder sich vlissen, der ain burger ist, sy (sie) sach zu den offen gerichtenvßzutragen, da sol man inen fry rechten vnd recht gon lasen. Wan aber vnser Schult-heiß sust witter ain gast oder burger richten wil, inmaß er dan schuldig ist, sol ainjeder sehts pfenung, so er der vrteil begers (sie), zii vrteilgelt darlegen, vnd der dievrteil verlürt, sin gelt auch verlorn, vnd der gevvint, sin gelt wider gewonnen haben.Solich gelt hört Schultheiß vnd rat zu. Were ir statsigel brücht vnd nit burger zuHüsen, der ist inen funf e ) schulling pfening davon schuldig, daran mögen sy auchgnad ton, darnach die sach ist. Wann inen ouch ains zwolfevs zu ainem rechtengebricht f ), sollen sy zwen erwellen vnd wir ainen davon, der vns gevalt, zu ainzwölfer nemen. In der zwölfer des gerichts husern sol ouch ain jeder, so derin kompt,friden vnd fryheit haben sechs wochen vnd tri tag, vnd drit er in der zit dry schridtfür das hüß vnd wider derine, sol er aber obgemelt fryheit haben, sower die sach,

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