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1507.
hofgericht zu Rotweil, auch westfelisch vnd ander ewsser gericht gefreyt vnd ver-sehen , damit sich dann die berurt sein gemahel für sich vnd dieselben die iren derberurten freyhaiten dest pas vnd sicherher zu gebrauchen haben, bat er vns dien-mutigclich, sy hierynn gnedigclich zu fursehen. Das haben wir angesehen solich desgenannten graue Wolfgangen dienmutig bete, auch die getrewen dinst, so er vns vnddem heiligen reich in menigfeltig weyse getan hat vnd hinfur in künftig zeit wolthun mag vnd sol, vnd darumb mit wolbedachtem mute, gutem rate, solich vorbe-stimbt freyheiten auf die yetzgemelt Elizabeth, sein gemahel, auch gewendet vnd irdie ir lebenlang gegeben vnd thun solhs alles hiemit von Römischer kunigclicher machtwissentlich in craft ditz briefs also, daz die egemelt Elisabeth noch ir tegliche diener,ambtlewt vnd zugehörig lewt vnd gueter ir, als obsteet, verwidembt vnd verschriben,die sy yetzo daselbs hat oder hinfur vberkumet, man oder frawen, gemeinklich nochsonderlich, von yemands, wer der oder die oder vmb was weltlicher Sachen das were,es betreffe an er, leib, schuld, hab oder gueter, nichts ausgenomen, weder für vnservnd des reichs hofgericht zu Rotweyl noch ainich landtgericht, westfälisch gerichtnoch ander frembd gericht, wie die genannt oder wo die gelegen sein, nit furgehai-schen, geladen, daselbs beclagt noch ychts wider sy, ir leib, hab oder gueter gericht,geacht, geurteilt oder procedirt werden süll noch mug in kein weyse, sonder wer zuinen in gemein oder sonderhait oder iren haben vnd guetern spruch oder vordrangzu haben vermeint, wer der oder die oder warumb das sey, daz der oder dieselbendas recht darumb neinblich gegen derselben Elisabethen allein vor vns oder vnsernnachkomen am reiche. Römischen kaysern vnd kunigen oder vnserm oder irem kayser-lichen oder kunigklichen camergericht oder aber, wem wir das mit vnsern sonder-lichen briefen beuelhen, vncl gegen iren teglichen diennern, amptlewten vnd zugehörigenvor ir vnd gegen iren vogtlewten, hyndersessen vnd vnderthanen, so ir, wie obsteet,verwidembt vncl verschriben sein, vor den richtern vnd gerichten, darynn sy gesessenvnd ordenlich gehörig sein, vnd sonst nynndert anderswo suchen vnd nemen, dahynsy auch ain yeder richter auf der genanten Elisabethen erfordrung zu recht weysensol, es were dann, daz den clagern auf ir anruffen das recht an den gemelten endenversagt oder geuarlich vertzogen, daz kundtlich gemacht wurde, oder ob die clagenvnd sachen weren, darynn sy sich freyheit vertzigen hieten, oder aber tatten be-rurten , die an enden, da die beschehen weren, zu rechtfertigen gehörten; alßdannmugen der oder die selben klager das recht in solichem suchen vncl nemen an denenden vnd gerichten, da sich das geburt; wo aber darüber sy, die gemelten ire teg-lich diener, ambtlewt vnd zugehörigen, so ir, wie obgemelt, verwidembt vnd ver-schriben sein, mann oder frawen, oder ir hab oder gueter, gemainclich oder sonder-