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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1504.

oder ander weg begegnet, vns desselben von stund an vnd stetigclich berichten; daranthuet er vnser ernstlich maiuung.

Geben zu Schwatz am achtundzwaintzigisten tag des Septembers anno domini1500 vnd im vierdten, vnsers reychs des Römischen im neuntzehenden.

Per regem pro se. Ad mandatum domini regis proprium.

Das aufgedrückte Siegel unkenntlich.

Pap. Or. Stuttgart. B.

1) 1504 war graf Wolf von Fürstenberg königlicher Majestät gesandter vff dem tag zu Hailpronn.Gabelkhovers Collectaneen, I, fol. 361. Stuttgart.

1504, Nov. 9.

Graf Wolfgang zu Fürstenberg theilt dem Bischof Hug von Constanz mit, dasser auf dem Berge zu Fürstenberg in der Capelle und Kirche daselbst, die eine Tochterder Pfarrkirche zu Hondingen ist, mit Zustimmung des Kirchherrn zu Hondingen mitnäher bezeichneten Einkünften eine ewige Messe und Pfründe für einen Caplan zuEhren des hl. Erhard stifte, deren Collation er sich und seinen Nachkommen vor-behält.

Geben sambstag vor Martini des hl. bischofs tag 1504 1 ).

Das Original siegelten der Aussteller und der ehrsame Johannes Kuch, Landschreiber in Bare, letz-terer an Stelle seines Sohnes (oder Vetters?), des Kirchhern Michael Ackermann zu Hondingen.Pap. Copie aus dem Ende des 17. Jahrhdts. Erzbischöfliches Archiv zu Freiburg.

1) 1505, Febr. 3. (an st. Plasins tag) stellt Hainricus Kuch von Fürstenberg, der freien Kunst Meister,Priester, Dechan und Pfarrer zu Messkirch, dem Grafen Wolfgang einen Bevers aus über die ihm verlieheneSt. Erharts Caplaneipfründe in der Capelle auf dem Berge Fürstenberg. Er verspricht dieselbe in eigener Per-son zu versehen, niemanden zu übergeben oder zu vertauschen, noch jemanden darauf zu setzen außer mitdes Grafen, seiner Erben oder Amtleute Zustimmung. Von der Canzlei Hüfingen beglaubigte Copie v. 1707.Donaueschingen.

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1504, Nov. 13.

Innsbruck.

380. König Maximilian befiehlt dem Landhofmeister, Marschalk, Kanzler, Statthalter

und Räthen des Regiments zu Ynnsprugkh: nachdem Wolfgang Graf zu Fürstenberg,sein Hofmarschalk, obrister Hauptmann und Landvogt im Elsass, Martein Pertschen,genannt Schuttermartin, zu einem Einspännigen zu Ennsißhouin *) aufgenommen, dem-selben seinen Sold von dato des von Fürstenbergs Brief reichen zu lassen.

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