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1504-1505.
du begerest, das wir zu dir koinen, so wellest du vns sagen, das vns vnd den wir verwant sint besser sydann als swer silbers, als du wegest, souer wir dich dins lebens vnd ewiger gefengknus sichern wellen. Dar-uif geben wir dir zu erkennen, das wir selbs ander geschaft halpt nit komen künden, aber wir schicken zudir Jergen Vettern, der vns aidspflicht gethan haut, sin lebenlang, was du sagst, niemand zu offnen dannallain yetzo vns. Dem wellest sagen deß, so du dich erbotten hast vns zu sagen. Souer du nu solichs alsodinem erpietten nach tust, so schryben wir dir mit vnser handtschrift zu Sicherung dins lebens vnd ewigergefengknus. Wo du aber daz nit tatest, so wellen wir diser schritt vnuerpfendt sein." Geben zu Vayhingenvff den hl. Pfingstag anno etc. quarto. Pap. (Ochsenkopf) Or. ohne Siegel.
d. 1504, Juli 29. Holtz Jörg, ein Jäger zum Schramberg gewesen, der mit Ecken von Rischach alsFeind „nidergelegen" und in das Gefängniss des wohlgeborenen Herrn Wolfgangs, Grafen zu Fürstenberg etc.,seines gnädigen Herrn, gekommen ist, schwört Urfehde, gelobt, gegen königliche Majestät, das FürstenthumWirtenberg, den ganzen Bund und die Herrschaft Fürstenberg und besonders genannten Grafen nie mehr zudienen, stracks über das Wasser, genannt der Lech, zu ziehen, für und für zu gehen, keine Nacht da, wo erdie vorgehende gewesen, zu liegen, bis er über den Lech komme, und fortan jenseits zu bleiben. Geben vffmendag nach st. Jacobs tag 1504. Das Siegel der Stadt Husen im Kintzigentall. Perg. Or. B.
e. 1504, Nov. 8. Graf Wolfgang an Eck. „Vns langt glaublich an von Blesy von Müllen, wie du imegesagt habst, das du vns erwürgen wollest vnd wann du west, das der hencker hinder dir stund vnd dir vonstundan dein houpt abschlahen solt. Das vns nit klein von dir befrembt, wo dem also wer, angesehen, daswü - dich darzü nit geursacht haben, vnd begeren an dich, was dein gemut gegen vns ist, dein schriftlich ant-wurt by disem botten." Datum am fritag vor Martini anno etc. 1504.
Darunter von der Hand des Andres Kötz: „Darvff hat er kain antwurt geben wollen, sonder zürnbotten gesagt: hm, hm." Pap. Or.
f. 1504, Nov. 12. Eckh von Rischach an den Grafen Wolfgang. „Nachdem vnd ir ein vertragen"),vnder meinem vnd sonst zweyer edlmenner vnd der von Haslach insigl versigelt, von mir innhabt, ich auchjetzt ledig vnd mich die nit mer pindt, ist an euch mein beger, wellet mir die bey disem boten zu meinenhanden wider volgen lassen. Datum vff dinstag nach Martini anno etc. 4." Pap. Or.
a) Or.: vertagen.
g. 1505, Jan. 20., Eotenmann. König Maximilian an Markgrafen Cristoff zu Baden. Nachdem er Egkhvon Rüschach auf seine, des Markgrafen Bitte, und auch im Vertrauen auf den Pfalzgrafen ohne Urfehde lediggeschaffen, verübe derselbe, wie den König glaublich anlange, noch immer unziemliche Drohworte und unrit-terliche Handlungen, als Brand, Mord, Räuberei u. a. gegen die seinen (des Königs) und besonders seinenHofmarschalk, den Grafen Wolfgang. Der Markgraf möge nun bei Pfalzgrafen Philipsen darauf wirken, dassEck dieser unbilligen Handlungen müssig stehe und dem Pfalzgrafen in des Königs Namen, wie sich gebühre,„ein allte vrfehd" gebe. Andernfalls werde der König glauben, dass Ecks Missethaten mit Wissen und Willendes Pfalzgrafen geschehen. Geben zum Rotenmann am 20. tag Januari anno etc. 5. Gleichzeitige Pap. Copie.
h. 1505, Aug. 25. Wartenberg. Graf Wolfgang zu Fürstenberg schreibt dem durchlüchtigen, hochge-
bornen Fürsten und Herrn Virich Herzog zu Wirteinberg und zu Tegk, Grafen zu Mümpelgart etc., seinemgnädigen Herrn: „Eck, der sich nampt Rischacher", habe sich „tratzlich" ungegründet vorgenommen, ihn unddie seinigen, wo er könne, zu beschädigen: „an der Lutter vnd Th. ...") hervff oder vß dem Hegow. Er er-sucht Seine Gnaden, ihren Amtleuten und Dienern an den drei Orten schreiben zu lassen, dass sie gegen Beschä-
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