270
1499.
•SkseSS!
Spuren des zum Verschlusse aufgedrückten rothen königlichen Siegels.Pap. Or. Donaueschingen. Roth v. Schreckenstein a. a. 0. 85. Erwähnt bei Heyd, Ulrich Herzogzu Württemberg, I, 67.
1) Juli 7.
2) Unter demselben Datum erging ein königliches Mandat „vnsem vnd des reichs lieben getrewenden hawbtlewten, so von vnserm öheim vnd fursten, hertzog Vlrichen von Wirteinberg zu veld verordent, vndgemeinen seinen kriegslewten, so daselbs sein." Nach dem mit obigem fast wörtlich übereinstimmenden Ein-gange: „Demnach begern wir an euch all vnd ewr yedem in sonders mit allem fleis vnd ernst, ir wellet bisauf dieselb vnser zukünft, die gewislichen beschehen vnd lenger nit verzogen wirdet, bey einander verharrenvnd lenger nit verrücken." Pap. Or. mit dem zum Verschlusse aufgedrückten rothen königlichen Siegel.Donaueschingen.
1499, Juli 9.
287. Heinrich Graf zu Fürstemberg, Landgraf in Bare, königlicher Hofmarschalk
und obrister Feldhauptmann etc., schreibt den fürsichtigen, ehrsamen und weisenMeister und ßath der Stadt Straßburg, seinen insonders lieben und guten Freunden:„ich hab mit sampt andern der königlichen Majestät zugewanten etwas wider derköniglichen Majestät vnd vnser aller fynde zu handien fürgenommen, darzü ich bülfervnd anders zu haben nottürftig, vncl deßhalb mynem besündern Michel Armstorfern,bringer dis brieffs, beuolhen mir sechs zentner schwebeis bj üch zu Straßburg zekoüffen, vnd damit die mir des fürderlicher zugeschickt werden, so ist an vch mynf'riintlich bitt, die mit vwer stat gewonnlichem zeychen zu bezeychnen vnd an vwernzollen fryg fürgonn lassen, damit wir an vnßerm fürnemmen nit verhindert. Das wilich königlicher Majestät gern zu geuallen rtiinen, ouch für mich selbs früntlich be-schülden."
o
Datum ylends vff zinßtag nach Vlrici anno etc. 99.
Pap. Or. mit Spuren des aufgedrückten Siegels. Stadtarchiv Straßburg.
W&i
1499, Juli 19.
288. Graf Heinrich zu Fürstenberg gibt als oberster Feldhauptmann dem Dechant und Capitelvon St. Feter zu Basel, die zur Aufbringung eines Kriegsanlehens behilflich gewesen, einen
Geleitsbrief auf die Dauer des Kriegs.
Wir Heinrich graff zu Fürstemberg, kuniglicher hoffmargschalck vnd obersterhouptmann etc., thun II kunt menglichem mit dem brieffe, das wir den würdigen hoch-