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1499.
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uerfiigen, dann es sein vil pferdt wund vnd schadhafft, die allain vss gebresten des schmids verderben, vnddeshalb vwer gnaden grosßer schaden züstett. Vwer gnaden bitt ich ouch, Conradten Duraen, her Wolfen vonGiltlingen vnd Hanns Hainrichen fürderlich heruff zuuertigen, dann der raysigen will etwas wenig werden.
Datum Enngen montags nach Misericordia doinini anno etc. 99."
Nachschrift. „Ouch, gnediger, hat mich Pürenfynd vmb dienst gebetten; so mich dann bedunckt, daser wol zubruchen geschickt, wer min gutbeduncken, ine zubestellen, darinn hanndel vwer gnaden nach irmgfallen, vnd so vwer gnaden den bestellet, well sie mir in heruff schicken. Er hat mich och siner vordrunghalben angestrengt, hab ich in gebeten, damit züruwen, bis ich hinab zu vwer gnaden kome. Ouch bat derjung von Otingen, ime ain pferdlin zuhallten, daruff er mit vwer gnaden ins veld rytten mög; bedücht sinemvatter zugefallen wol züthund sein."
Zum Verschlusse aufgedrückt in rothem Wachs das kleine Siegel des Grafen Wolfgang (der fürsten-bergische Schild, darüber, wie es scheint: WOLF...).
Pap. Or. Stuttgart.
a) Am Rande ist hier beigefügt, doch durchstrichen: zusehen, wie sich das volck hallten wolt. Das Folgendebis: bhallten, steht ebenfalls am Rande, doch nicht durchstrichen. b) Uebergeschrieben: sie. c) Ein Stück
des Papiers weggerissen; wohl zu ergänzen: waiss. d) Diese beiden Worte über den durchstrichenen: vnd als
er. e) aber — berichten, am Rande beigefügt.
1) Dieses wichtige Schreiben scheint nicht erhalten, hat sich wenigstens bisher in Stuttgart nicht gefunden.2) April 21. 3) S. oben Nr. 261, c. 4) Start = skart, Wache; s. Lexer, Mhd. Wörterbuch, S. 950.
1499, April 17.
264. Sigmund Graf von Lupfen schreibt an Wolfgang Grafen von Fürstenberg, Land-
hofmeister in Würtemberg und obersten Feldhauptmann, die Eidgenossen seien mitgroßer Macht in das Kletgau, Hailau, Griesen und Aerzingen gefallen und wollenStühlingen belagern und den Feldwald verheeren. Da seine Landgrafschaft im Bundesei, bittet er, dass man ihn nicht verlasse. Fürstenberg (sie) ') meldet noch dabei, dasssie viele Hauptstücke und Büchsen mit sich führen. Da nun der König dahin ziehe,so könne er nicht wegziehen; es wäre vielmehr gut, wenn sich auch Herzog Albrechtnäherte; die Feinde liegen bereits vor Tüngen; man sollte die frommen Herren, Ritterund Knechte entschütten, dort möchte ein guter Platz sein, die Feinde zu schlagen.Er habe dem Herzog von Würtenberg um mehr Leute und Geschütz geschrieben; daswolle er auch an den König schreiben; der Marschalk solle es aber auch thun undman solle die Anstalt treffen, dass des Reichs und des Bundes Zug zusammengebrachtwürden, um auf einmal angreifen zu können 2 ).
Aus dem Esslinger Archive bei Klüpfel a. a. 0. 318.
1) So Klüpfel. Sollte unter Fürstenberg Graf Heinrich zu verstehen sein oder sollte Klüpfel hierzwei Schreiben, eines von Sigmund von Lupfen und eines von Wolfgang von Fürstenberg, zusammengeworfenhaben?
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