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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1497.

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vor Assumcionis Marie). 2 Perg. Or. je mit dem Siegel des Ausstellers (Grafen Heinrichs grün, in braunerSchüssel; Jörg Stahelins grün in gleicher Schüssel; im Schilde Adler, Helmschmuck hervorbrechender Schwanoder Eeiher; Umschrift auf fliegendem Bande abgeschliffen). Donaueschingen.

2) 1500, März 17. bekennt Jörg Stähelin von Stockburg zu Sindelstain, von Grafen Wolfgang zuFurstemberg zu Mannlehen empfangen zu haben das Burgstall, Schloss und Feste Sindelstain, den dazu ge-hörigen Hof, Holz, Feld, Wunn, Wald, Aecker, Wiesen und alle Zugehörd, so er vormals von Hans Conratenvon Kuland (sie) erkauft und von Grafen Hainrieh von Furstemberg selig zu Lehen hatte, ebenso den Zehntenzu Marpach und Byethayn, ein Heuzehntlein auf den Nidernwiesen zu Vilingen, das Gericht, die Gewaltsameund Fischenzen zu Pfaffenwiler und drei Güter daselbst, genannt Haugkengut, Albrechtzgut und Lutteltzgut.Geben zinstag nechst nach dem sonntag Beminiscere in der Vasten 1500. Das Siegel des Ausstellers (grün,wie oben). Perg. Or. Donaueschingen.

3) 1500, Okt. 2. (fritag nach st. Michels tag des hl. erzengels) gestattet Graf Wolfgang zu Fürsten-berg dem Jörg Stähelin von Stockburg, seine Ehefrau Ursula von Aw mit 500 fl. Widerlage auf das LehenSindelstein versichern zu dürfen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (roth in gelber Schüssel, ausge-brochen). Donaueschingen.

1491, Okt. 21.

Innsbruck.

224. König Maximilian bekennt, dass ihm Kurfürst Friderich von Sachsen 4000 fl.

rhein., Eitelfridrich Graf zu Zollern, sein Kammerrichter, Hainrich Graf zu Purstenn-berg, sein Hofmarschalk, und Hainrich Prueschinckh Freiherr zu Stettemberg, jeder2000 Gulden, Michl Freiherr zu Wolckenstain, sein Kämmerer, Doctor Cunrad Stürzlvon Büechhaim, sein Hof- und tirolischer Kanzler, Degen Fux von Fuchsperg, seinPfleger zu Fragennstain und Verweser seines Marschalkenamtes zu Innsprugg, Walthervon Stadion, sein Pfleger zu Vellemperg und Balthasar von Thunn, sein Rath, jeder1000 Gulden rhein., alle zusammen 15000 Gulden rhein. vorgestreckt haben, um dieseSumme an Herzog Erickh zu Braunsweigkh und Lünemburg und dessen GemahlinKatharina für rückständigen Sold, Witthum und andere Schulden zu bezahlen. Erund desgleichen der Statthalter und die Räthe der königlichen Schatzkammer zu Inns-prugg geloben diese Summe künftigen Johannstag zu Sonnwenden zurückzuzahlen.

Geben zu Innsprugg an freitag st. Simon vnd Judas der hl. zwelifpottenabend 1497.

Die angezeigten Siegel des Ausstellers und des Liennhart Herrn zu Vells, Salzmaiers zu Hall im Inn-thal, des Florian Waldauf von Waldenstain zu Bettembergg, Bitters, und Peter Bümls zu Liechtenaw, Pflegerszu Sigmundslusst, fehlen; ebenso jede Spur ihres früheren "Vorhandenseins.

Perg. Or. (ob ausgefertigt?) Wien.

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