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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1497.

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Erztruchsess und Kurfürst: Er habe königlicher Majestät geschrieben, sie möge seinem lieben getreuen Hansenvon^Hirczhorn, Ritter, ein halbes Jahr Indult gewähren, seine Lehen vom Eeiche und Hause Osterrich zu em-pfangen, dafer, der Pfalzgraf, desselben Rittersfast notdurftig" sei. Bittet dieß zu fördern. Sowie könig-liche Majestät in dieselandart" kömmt, werde Hans von Hirczhorn die Lehen empfangen und mittlerweile zuallen Pflichten stehen, als ob dieß bereits geschehen wäre.

o. 1497, Febr. 18. (samstags nach dem sonntag Inuocavit), Baden. Cristoff Markgraf zu Baden etc.:

Habe seinen Diener Hannsen vonWurtzburg wieder an den Hof königlicher Majestät abgefertigt. Bittet, dassder Graf, der sich bisher gegen denselben gutwillig erboten,(ob dich ein böser lufft anwehen würde)", auchferner demselben beholfen sei, wofür er ihm und seinem Bruder ein freundlicher und gnädiger Herr und Nach-bar sein wolle.

p. 1497, April 6. (dornstags nach Quasimodogeniti), Stutgarten. Eberhart Herzog zu Wirtemberg und

zu Teck, Graf zu Mümpellgart etc.: Der Graf möge die Werbung des Ueberbringers dieses Schreibens, deswürdigen, wohlgelehrten, seines (des Herzogs) Rathes und lieben getreuen Dr. Petern Jacobi Arlünensis, Propsteszu Backnang, gütlich hören und demselben glauben gleich dem Herzog selbst.

q. 1497, April 7. (freitag nach dem suntag Quasimodogeniti), Nördlingen. Heinrich Herzog zu Meckel-

burg etc.: Der Graf möge die Werbung des strengen und festen, seines (des Herzogs) Rathes, Hofmeisters undlieben getreuen Hartman Marschalcks von Ostheim, Ritters, gutwillig hören und demselben glauben gleich demHerzog selbst.

r. 1497, April 27. (dorstag nach Cantate), Heidelberg. Philips Pfalzgraf by Rine etc.: Hat vom Bischof

Johans zu Worms vernommen, was guten Fleiß der Graf in seinen, des Pfalzgrafen, Sachen und Händeln beider königlichen Majestät vorgewandt habe, und hat darum besonderes Gefallen und Dank. Schickt jetzt denehrsamen, seinen lieben, getreuen Meister Philips Aberlin, Licentiaten, zu königlicher Majestät, den sich derGraf befohlen sein lassen möge.

s. 1497, Mai 6. (sambstag nach Ascensionis), Wienn. Mathis Bischof zu Seckaw: Schickt an königliche

Majestät den wohlgelehrten seinen sonder lieben Meister Jobst Welling, den sich der Graf befohlen sein lassenmöge.Vnd wann vns aber durch Wilhelmen Trautmanstorfer vnd den verweßer zu Gretz vmb ain appel-lacion, so wir für königliche Majestät regenten aus redlicher vrsach getan, weihe von denselbigen angenomen,clag vnd antwurt, auch rechts&z bescheen sein vnd röm. königlicher Majestät verpott vnd inhibicion vnd könig-licher Majestät nicht zu clainer Verachtung, auch wider recht vnd alle pillichait merclicher hochmut erzaigtwirdet", bittet er, dem bemeldeten Welling zu verhelfen, damit er auf das königlicher Majestät überantworteteSchreiben gnädig und kurz abgefertigt werde.

t. 1497, Mai 21. (suntag Trinitatis), Rotenmann. Mathias Bischof zu Segkaw: Copie des Schreibens an

königliche Majestät liege bei. Bittet,gemainer pfafhait vnd dem rechten zu gift" die Sachen zu fördern.

u. 1497, Juni 1. (phfintztag vor st. Erasem tag), Luentz. Leonhard Graf zu Gortz undTiroll: Hat dem

edlen Symon von Hungerspach, königlichem Schatzmeister, befohlen, wegen des Vertrags, so Graf Heinrich mitseinem (des Schreibers) lieben Oheim von Zollern und Gosenpratt in königlicher Majestät Namen mit ihm,dem Schreiber, geschlossen, und besonders wegen des Schlosses Grüenburg, mit königlicher Majestät zu handeln.Der Graf möge ihn dabei fördern.

v. 1497, Juni 2. (freitagk post octavam Corporis Christi), Mecheln. Albrecht Herzog zu Sachsen etc.:

Empfiehlt ihm seinen Rath, Em Dittrieh von Harras, Ritter, und die Förderung des Handels, wegen dessen erdiesen an königliche Majestät gesandt.

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